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Historische Altstadt Das Warschauer Stadtzentrum wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder originalgetreu aufgebaut

Historische Kulturlandschaft

Archivartikel

Warschau, am Ufer der Weichsel gelegen, ist die Haupt- und größte Stadt unseres Nachbarlandes Polen. 18 Bezirke bilden das Stadtgebiet. Einen Blickfang im Zentrum bildet der Kultur- und Wissenschaftspalast, ein 237 Meter hoher Wolkenkratzer, dessen Aussichtsterrasse einen 360 Grad-Ausblick über die Alt- und Neustadt Warschaus bietet. Bei seiner Fertigstellung war der im Volksmund „Stalin-Stachel“ genannte Turm, der im Baustil des Sozialistischen Klassizismus errichtet wurde, das zweithöchste Gebäude Europas. Wunderschön bunt erstreckt sich die historische Altstadt, die 1980 von der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde.

Die Besonderheit: Das gesamte Warschauer Stadtzentrum war im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den Jahren 1949 bis 1955 originalgetreu wiederaufgebaut worden. Überragt wird der Platz von der Sigmundsäule, dem Denkmal des Sigismund III. Wasa.

Die Ostseite des Schlossplatzes wird vom Königsschloss begrenzt, in dem sich prachtvolle Kunstsammlungen befinden. In der Stadt befinden sich außerdem zahlreiche Kirchen, beispielsweise die im 15. Jahrhundert erbaute Johanneskathedrale.

Die Warschauer Kulturlandschaft wird durch zahlreiche staatliche und private Museen bereichert. Ein besonderes Juwel unter diesen Museen ist das 2013 eröffnete Museum der Geschichte der polnischen Juden, das in direkter Nachbarschaft zum Denkmal des Kniefalls von Warschau am 7. Dezember 1970 durch den damaligen Bundespräsidenten Willy Brandt erbaut wurde. Kulinarisch ist Warschau sehr vielseitig: Restaurants, die deftige polnische Küche servieren, sind ebenso zu finden wie vegane Take-aways. Moritz Müller

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