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AGB Was man bei der Nutzung sozialer Netzwerke wissen sollte

Infos und Gedanken zum Datenschutz

Archivartikel

Facebook, WhatsApp und Instagram sind drei der beliebtesten Sozialen Netzwerke. Praktisch, denn sie gehören alle zur Facebookgruppe und haben fast identische Nutzungsbedingungen. In diesen wird klar, was wir mit unseren Daten eigentlich machen.

Bei der Anmeldung werden Inhalte wie Profilinformationen, Telefonbucheinträge, Nachrichten, Bilder und Standorte gespeichert. Durch die Eingabe erlaubt man dem Konzern, diese Daten zu vermarkten und individualisierte Werbung zu schalten. Diese muss laut AGB nicht als solche gekennzeichnet werden. Weitergegeben werden die Daten an zahlende Partner und zentral an Facebook. Denn auch, wer nicht bei Facebook angemeldet ist, aber einen der anderen Dienste nutzt, erklärt sich damit einverstanden, dass alles an den Mutterkonzern weitergegeben werden darf. Einspruch kann man nur per Mail mit Angabe der Gründe einlegen. Dieser kann aber nach Belieben vom Unternehmen abgelehnt werden.

Zu den weitergegebenen Informationen zählen im Übrigen auch Bankkontodaten und alle Daten, die das Gerät, auf dem man angemeldet ist, freigibt. Alle gespeicherten Daten werden laut AGB nach spätestens 30 Tagen von den Servern gelöscht. Man muss jedoch im Blick behalten, dass beispielsweise alle Bilder, die man auf den Netzwerken versendet und teilt, dann Facebook gehören. Man hält zwar weiterhin die Urheberrechte seiner Fotos, die Nutzungsrechte, das heißt, das Recht, ein Bild zu speichern, zu kopieren und zu teilen, liegen dann aber beim Unternehmen. Alisa Kavelj

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