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„Jeder soll das anziehen, was er möchte“

Archivartikel

Freiheit. Ob die Pressefreiheit oder die Religionsfreiheit, unsere Freiheiten in geregeltem Rahmen das zu tun, was wir wollen, sind in den Menschen- und Grundrechten festgehalten, dass heißt, jeder hat ein Recht darauf. So ist es auch mit der Kleidungsfreiheit, die sich aus vielen anderen Freiheiten ableiten lässt und deren Einschränkungen meist auch die Grundfreiheiten begrenzen. Nicht nur deshalb kann ich das Verhalten der Fluggesellschaft „Thomas Cook“ in diesem Fall nicht nachvollziehen.

Ob sich die Frau für einen Flug in den Urlaub besser leicht oder stark bekleiden sollte, darüber kann man streiten. Nicht hingegen darüber, dass sie sogar das Recht darauf hat, anzuziehen was sie möchte, da dies eine gesetzlich geregelte Tatsache ist. Auch eine Kleidungsvorschrift wie zum Beispiel in Kirchen, sich bei Flügen bestimmt zu kleiden, ist nirgendwo zu finden. Des Weiteren gilt die Dame mit einem Alter von 21 Jahren in allen Ländern als volljährig, was noch einmal verstärkt bedeutet, dass sie in ihrer Kleiderwahl frei ist.

Besonders in der heutigen Zeit werden die Worte Freiheit und Weiterentwicklung, „mit der Zeit gehen“, groß geschrieben. Nicht nur in Sachen Technik und Forschung gibt es ständig neue Erkenntnisse und Veränderungen. Auch die Modeindustrie ist nicht im Jahr 1900 stehen geblieben. Bauchfreie Oberteile, enge Hosen und kurze Röcke gehören damit längst nicht mehr zum ausgefallenen Style. Meiner Meinung nach gibt es damit nichts Verwerfliches an der Kleidung der Dame. Sie ist, wie offensichtlich die Fluggesellschaft nicht mit der Zeit gegangen und hat damit nichts Verbotenes getan. Es ist ihre freie Wahl, ihre Freiheit, ja sogar ihr Recht das anzuziehen, was sie möchte! Mia Eck

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