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Kniewipper

Archivartikel

Es gibt Tage, an denen lasse ich meinen Gedanken freien Lauf, bin kreativ und suche Lösungen für nahezu alle Probleme, die diese Welt hat. Unter anderem auch für die Frage nach erneuerbaren Energien. Sonne, Wind, Geothermie – klar, davon haben alle schon einmal etwas gehört. Beim Fahrradfahren den Smartphone-Akku aufladen – das geht. Das Hamster-Laufrad an den Stromkreis anschließen – wäre vermutlich möglich. Aber was ist eigentlich mit den zahlreichen Kniewippern, die im Sitzen ständig jede Menge Energie verschwenden, die viel besser genutzt werden könnte? Tag für Tag wird in Schulen, an Universitäten sowie an nahezu allen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in der Bundesrepublik gewippt, gewackelt und gezappelt. Knie rauf, Knie runter, und das Tag für Tag. Wie viel Energie verschwendet wird, kann sich kaum jemand ausmalen bei all den Zappelphilipps (und Zappelphilippas) unter den mehr als sieben Milliarden Erdenbürgern. Meine Oma regt sich immer auf, wenn unter dem Kaffeetisch gewippt wird, aber eigentlich habe ich damit ein ganz neues Geschäftsmodell erfunden. Wenn alle Kniewipper aus der Familie zusammen wippen, während sie ihre Schwarzwälder Kirschtorte und ihre Cupcakes mit Creamcheese-Frosting verspeisen, könnte nicht nur das elektrische Kuchenmesser mit der dezentral entstandenen Energie betrieben werden, auch die Kaffeemaschine würde völlig autark von den großen Energiegenossenschaften, regenerativ, sauber und umweltverträglich erzeugt werden. Ein Gemeinschaftsprojekt, hinter dem sich jede Bürgersolaranlage verstecken kann! Bis neulich, Eure BAte

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