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Intervallfasten Hilft diese Strategie der gezielten Nahrungsaufnahme bei der Umsetzung der berühmten „guten Vorsätze“ zum Abspecken?

Lange Pausen statt Kalorien zählen

Archivartikel

Einer der beliebtesten Vorsätze für das neue Jahr ist: abnehmen. Eine derzeit beliebte Methode, die ungeliebten Pfunde loszuwerden, ist das Intervallfasten.

Beim Intervallfasten handelt es sich nicht um eine Diät im klassischen Sinne, sondern vielmehr um eine Strategie der gezielten Nahrungsaufnahme. Diese Methode kann dabei helfen, das Körpergewicht zu reduzieren und gesünder zu werden.

Das Intervallfasten beruht auf langen Essenspausen zwischen den Mahlzeiten: Jedes Kohlenhydrat, das wir zu uns nehmen, wandelt unser Körper in Zucker um. Dieser wiederum lässt den Blutzuckerspiegel und damit auch die Insulinproduktion steigen. Der Fettabbau wird gestoppt.

Durch die Essenspausen hat der Körper mehr Zeit, Fett abzubauen, ohne den Stoffwechsel zu verlangsamen. Erste Studien zeigen, dass das Intervallfasten neben dem Gewichtsverlust noch weitere positive Aspekte hat: Der Stoffwechsel wird trainiert und die Zellreinigung aktiviert. Der Körper entgiftet.

Beliebte Intervalle

Tägliche Essenspausen: Für alle, die oft eine Mahlzeit auslassen, ist die 16/8-Methode das Richtige. Hier wird 16 Stunden lang gefastet und acht Stunden normal gegessen, zum Beispiel von neun bis 17 Uhr oder von 12 bis 20 Uhr (ideal für Frühstücksmuffel).

Wöchentliche Fastentage: Das 24-Stunden-Fasten lässt sich prima in die 5:2-Methode integrieren, laut der an fünf Tagen in der Woche normal und an zwei Tagen fast nichts gegessen wird. An diesen dürfen höchstens 800 Kilokalorien zu sich genommen werden.

Der Vorteil am Intervallfasten ist, dass keine Kalorien gezählt werden, sondern nur die Uhr im Auge behalten wird. Eine ausgewogene Ernährung ist aber auch hier das A und O. Personen, die unter einer Mangelernährung, Diabetes oder niedrigem Blutdruck leiden, sollten auf das Intervallfasten verzichten und lieber einen angepassten Ernährungsplan verfolgen.

Alle geplanten Diäten sollten grundsätzlich im Vorfeld mit einem Arzt abgesprochen werden. Beim Intervallfasten ist es außerdem wichtig, viel Kalorienarmes zu trinken, also Wasser, ungesüßten Tee oder schwarzen Kaffee ohne Milch und Zucker. Moritz Müller

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