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Schnupperstudium Viele Universitäten ermöglichen Schulabgängern erste Blicke in den akademischen Alltag – unter anderem die Uni Heidelberg

Orientierungshilfe für künftige Erstsemester

Archivartikel

Abitur – und jetzt? Diese Frage stellen sich viele Schulabgänger nach ihrem Abschluss. Der Einführung von G8 geschuldet, sind Abiturienten schließlich so jung wie noch nie zuvor. Einige sind sogar noch nicht einmal volljährig. Wie soll man da schon mit Sicherheit sagen können, was man später einmal beruflich machen möchte?

Aus diesem Grund bieten Universitäten vermehrt Projekte zur Orientierung und Information über verschiedene Studiengänge an – auch hier in der Region. Neben Infoabenden und Beratungsterminen kam in den letzten Jahren aber auch immer häufiger der Wunsch auf, einmal eine Vorlesung besuchen zu dürfen, um den Studentenalltag hautnah mitzuerleben.

Diesem Wunsch ist unter anderem die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg gefolgt. Auf ihrer Internetseite können sich Studieninteressierte über Termine und Räume der regulären Vorlesungen, die man im Rahmen des „Schnupperstudiums“ besuchen darf, informieren. Dieses Angebot gilt für nahezu jede Fakultät. Von Jura über Medizin bis hin zu Germanistik ist alles dabei.

Das „Schnupperstudium“ verschafft Jugendlichen somit sowohl einen Einblick in die Abläufe an einer Universität als auch in das Studienfach an sich. Zum einen machen Jugendliche zum Beispiel die Erfahrung, in einem großen Hörsaal mit 300 Leuten statt in einem Klassenraum mit 20 Schulkameraden zu sitzen.

Zum anderen können sie versuchen, der Vorlesung, soweit dies mit ihrem Wissen möglich ist, zu folgen. Danach lässt sich sicher besser beurteilen, ob der jeweilige Studiengang der richtige für einen ist. Laura Kress

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