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Reisebericht Barcelona Vielseitiger „Klassiker“ für Städtetrips

Planlos zu Fuß lohnt sich

Barcelona ist seit Jahren schon ein beliebtes Ziel für einen Städtetrip. Der Spanien-Katalonien-Konflikt wirft momentan leider ein etwas schlechteres Bild auf die Stadt und die Region. Das ist schade, denn Barcelona ist ein so toller und vielfältiger Ort. Und einmal dort angekommen, merkt man von den Spannungen im Lande eigentlich überhaupt nichts.

Es gibt definitiv genug zu machen und zu sehen. Dennoch würde ich sagen, dass drei oder maximal vier Tage ausreichen, um die wichtigsten Punkte der Stadt zu besuchen. All diese „wichtigen Punkte“ stehen in jedem Reiseführer, weshalb ich nicht näher darauf eingehen werde. Viel interessanter sind ein paar Tipps, die man dort vielleicht nicht findet.

Ist man kein lauffauler Mensch, empfiehlt es sich, einen großen Teil der Stadt ausschließlich zu Fuß zu erkunden. Es sollte einem dabei jedoch klar sein, dass es sich bei Barcelona um eine Millionenmetropole handelt und sich die Wege entsprechend ziehen. Das ist wirklich nichts für müde Füße. Zu Fuß sieht man jedoch am meisten und findet unter Garantie süße, versteckte Ecken.

Vor allem im gotischen Viertel wimmelt es nur so vor engen, kleinen Gässchen mit schönen Häusern und unbekannten Läden. Ich kann nur raten, von den vollen Straßen abzukommen und einfach planlos durch die Seitengassen zu schlendern.

Ein weiterer Tipp: Barcelona muss nicht unbedingt teuer sein. Einfach mal irgendeine Bar an einer Straßenecke abseits der Touristenviertel testen. Ich weiß, oftmals sehen diese Kneipen nicht sehr einladend aus, aber meistens ist dort das Essen mit am besten und mit einem Preis von 1,50 bis maximal drei Euro pro Tapas vor allem am günstigsten. Im Viertel „El Clot“ findet man solche Bars reihenweise. Antje Heitland

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