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Europäischer Datenschutztag Persönliche Informationen sind schützenswertes Eigentum – nach Meinung von BAnane-Mitarbeiterin Antje ist das vielen nicht bewusst

Privatsphäre im digitalen Zeitalter

Archivartikel

Die Unterzeichnung des „Übereinkommens zum Schutz des Menschen bei der automatischen Verarbeitung personenbezogener Daten“ (Konvention Nr. 108) war der Startschuss zum Datenschutz. Seit 2007 wird diese Initiative, die auf den Europarat zurückgeht, jährlich am 28. Januar, dem Europäischen Datenschutztag, gewürdigt. In Zeiten von großen Tech-Unternehmen, Big Data, künstlicher Intelligenz und Social-Media, ist der Umgang mit personenbezogenen Daten wichtiger denn je.

Seit dem 25. Mai letzten Jahres ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. An die damit verbundene E-Mail-Welle erinnern wir uns alle. In den meisten Mails wurden wir einfach darüber informiert, was mit unseren Daten passiert. Oftmals wurde nach unserem Einverständnis gefragt – welches meist auch gegeben wurde. Die neuen Geschäftsbedingungen haben wir wahrscheinlich genauso wenig gelesen wie die alten. Auch ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich mehr oder weniger gleichgültig meine Daten preisgebe. Ganz nach dem Motto „Ich habe ja sowieso nichts zu verbergen“. Diese Einstellung ist mehr als fatal. Wir müssen uns um unsere Daten kümmern. Daten sind persönlich und sollten als privates Eigentum angesehen werden, das es zu schützen gilt. Wenn etwas nichts kostet, müssen wir damit rechnen, dass wir oft selbst der Preis sind – denn nichts ist umsonst. Wir müssen lernen, uns online richtig zu verhalten. In digitalen Zeiten wie diesen ist dieses Ziel jedoch nicht ganz so einfach umzusetzen.

Die BAnane-Jugendredaktion hat sich anlässlich des Europäischen Datenschutztages bei jungen Leuten zu ihrem Umgang mit persönlichen Daten erkundigt. Antje Heitland

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