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Eigene Meinung Google ist für viele Internetnutzer der Inbegriff der Onlinesuche - doch es gibt ökologische Alternativen

Recherchieren für den Umweltschutz

Benutzt du auch immer Google als Standard-Suchmaschine? Und hat sich das Wort "googlen" auch bei dir schon lange als Synonym für "etwas im Internet suchen" eingebürgert? Wie wäre es mit etwas Neuem: Ecosia.

Die Suchmaschine gibt es bereits seit Ende 2009, und sie ist seither stetig gewachsen. Und mit ihr wächst der Baumbestand weltweit, denn überschüssige Einnahmen spendet Ecosia an verschiedene Projekte, die neue Bäume pflanzen. Wohin das Geld geht, kann man genau zurückverfolgen. Sowohl auf Wikipedia als auch auf der eigenen Homepage von Ecosia können die geflossenen Gelder eingesehen werden. Währenddessen rechnet Ecosia um, wie viele Bäume man mit eigenen Suchanfragen bereits "gepflanzt" hat - natürlich nur eine grobe Schätzung.

Wie auch andere Unternehmen wie Microsoft oder Google bezieht Ecosia den benötigten Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Da allerdings die Ergebnisse der Suchen von Bing geliefert werden, muss man eigentlich etwas mehr betrachten als Ecosia selbst. Die Zusammenhänge sind weit verzweigt. Eins steht jedoch fest: Keine andere Suchmaschine verschreibt sich ausschließlich dem Umweltschutz, wie es Ecosia tut.

Also: Browser-Einstellungen öffnen und Ecosia als neue Standard-Suchmaschine einstellen - dauert nicht lang und hilft, neue Ressourcen aufzubauen. Wer sich vorher informieren möchte, kann mit seiner ersten umweltfreundlichen Suchanfrage Ecosia selbst suchen und sich mit ausführlicheren Argumenten überzeugen lassen. Verena Hofmann

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