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Eigene Meinung Ist der Einsatz von Streusalz noch vertretbar, wenn es gute Alternativen gibt? Ein BAnane-Redaktionsmitglied äußert sich zu dem Thema

Rutschfreie Straßen und Gehwege gewährleisten

Archivartikel

Menschenleben schützen oder die Umwelt verschmutzen? Diese Frage stellt sich, wenn es um das Thema Salzstreuen bei Eisglätte geht. Im Winter ist es meistens glatt, keine Frage, und besonders unbewegliche oder alte Menschen, beziehungsweise der Verkehr sind betroffen, wenn keiner den Weg von Schnee frei schaufelt und somit entfernt.

Schädlich für Tiere

Auf der einen Seite ist es in der Tat gefährlich, wenn der Winterdienst ausbleibt, jedoch ist das große Problem bei der Sache, dass oftmals Streusalz verwendet wird, welches schädlich für Umwelt und Tier ist. Oftmals haben Hunde wunde Pfoten, wenn sie durch das Salz laufen müssen.

Außerdem wird das Salz an die Bäume gespült, was sie angreift und schädigt. Hinzu kommt, dass meist viel zu viel Salz gestreut wird. Das Salz schädigt Bäume, andere Pflanzen, Tiere, Boden und das Grundwasser, wie es der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland formuliert.

Streusalz-Verbot in Landesteilen

Seit einiger Zeit ist das Salzstreuen aus diesen Gründen in vielen Teilen Deutschlands verboten. Stattdessen sollen Mittel wie Sand, Sägespäne und Granulat verwendet werden, die nach der Schneeschmelze in der Restmülltonne entsorgt werden müssen. Wer sich nicht an das Streusalz-Verbot hält, dem droht ein Bußgeld: mindestens fünf und höchstens 1000 Euro, wenn er vorsätzlich handelt. Bei Fahrlässigkeit (umgekippter Eimer) sind es fünf bis zu 500 Euro.

Meiner Meinung nach sind die Alternativen wie Sand eine gerechte Möglichkeit Mensch, Pflanze sowie Tier in seinen Bedürfnissen zu schützen. Jedoch sollte man auf die Menge achten und wenn der Schnee abgetaut ist, die Reste der Schmelzmethoden wegmachen. Yara Völker

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