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Schlaflos in Südhessen

Archivartikel

Vielleicht war ich selbst Schuld, weil ich in den Ferien oft lange wach war und dann bis in die Puppen geschlafen habe. Vielleicht war der Mond Schuld oder das Smartphone oder die Lärmbelastung durch den nächtlichen Autobahnverkehr. War das Essen zu schwer? Es ist jedenfalls, wie es ist: Ich konnte vergangene Nacht nicht einschlafen. Ich wälzte mich unruhig hin und her, zählte Schäfchen, ging in Gedanken alle Klamotten in meinem Kleiderschrank durch, übte mathematische Formeln und französische Vokabeln. Es half alles nichts. Erst nachdem ich eine Weile auf meinem Telefon herumgedrückt hatte, wurden meine Augen kleiner und ich sank langsam aber sicher ins Reich der Träume ein. Dass ich viel zu wenig Schlaf bekommen habe, bis der Wecker mich aus meinen unruhigen Träumen gerissen hat, kann ich am heutigen Morgen an mehreren Faktoren festmachen: Erstens ist der Akku meines Smartphones noch nicht voll geladen. Zweitens ist meine allabendliche Gesichtscreme noch nicht vollständig eingezogen. Und drittens bin ich hundemüde und schlafe beim Gehen fast. Es hat doch Vorteile, wenn nach zwei Wochen Ferien die Schule wieder beginnt. Die Zauberworte lauten: geregelte Tagesabläufe. Jeden Tag zur gleichen – in meinen Augen zwar unchristlichen – Uhrzeit aufstehen, frühstücken, zur Schule radeln. Jede Woche zur gleichen Zeit zum Sport und dem Musikunterricht. Ein Traum, der wahr wurde. Bis neulich, Eure BAte

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