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Schüler sollten frei wählen dürfen

Archivartikel

Absolut keine Frage, das Fach Erdkunde ist ein sehr wichtiges. Es fördert das Allgemeinwissen und lässt den Schüler topographische Gegebenheiten verstehen. Doch ist dies wichtiger als andere Fächer, beispielsweise Geschichte?

Ab der Oberstufe wird Schülern die Wahl gelassen, ein großes Fächerspektrum in sprachlich-literarisch- künstlerischen, gesellschaftswissenschaftlichen und dem MINT-Bereichen geboten. Meist wählen die Schüler jedoch nicht Fächer wie Erdkunde, sondern entscheiden sich viel öfter für Fächer wie Kunst, Musik oder andere. Nachvollziehbar, denn Unterrichtsfächer wie diese fördern die Kreativität, sind meist ein Ausgleich zu trockeneren Fächern, wie Erdkunde für viele eines ist. Außerdem sind diese meist nicht so anspruchsvoll.

Auch Geschichte ist bereits seit der Unter- oder Mittelstufe ein Pflichtfach, wieso? Ganz einfach, es gibt kein wichtigeres Fach, als Geschichte es ist. Es regt das Allgemeinwissen an wie kein anderes, und es gehört dazu, dass man die verschiedenen Ereig- nisse aus der Vergangenheit versteht und daraus lernt. Geschichte bringt wichtige Kenntnisse mit sich, die Menschenkenntnisse. Im Laufe des Unterrichts lernt man Gedankengänge kennen, versucht, Methoden zu verstehen, die früher angewendet worden sind, und wie diese auf die heutige Zeit übertragbar sind. Dadurch kann man die aktuellen Systeme besser nachvollziehen. Viele Dinge aus der Geschichte sind in andere Fächer übertragbar, zum Beispiel in die Bereiche Politik und Wirtschaft oder Religion.

Geschichte sollte als Pflichtfach bestehen bleiben. Denn sowohl unsere Geschichte, als auch die Geschichte anderer Kulturen darf nicht verblassen. Svenja Thomas

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