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Auslandsaufenthalt Johanna Meister aus Lautertal-Reichenbach geht für ein Jahr auf die Insel Ameland / Über ihre Erlebnisse wird sie im Bergsträßer Anzeiger berichten

Schulabschluss in der Tasche und dann?

Mit dem Abi ist ein entscheidender Schritt im Leben von uns Jugendlichen geschafft, aber viele fragen sich dann auch: Und was jetzt? Vielleicht habt ihr schon einen ganz genauen Plan für eine Ausbildung, ein Studium oder irgendetwas anderes, was ihr gerne machen möchtet. Wenn ihr aber zum Beispiel schon immer ins Ausland und euch sozial engagieren wolltet oder vielleicht auch noch so keine richtige Idee habt, möchte ich heute ein Projekt vorstellen, an dem ich das nächste Jahr teilnehme.

Die Bundesregierung fördert zwei Programme, den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und weltwärts, um jungen Menschen durch soziales Engagement in verschiedensten Projekten weltweit zu ermöglichen, andere Kulturen kennenzulernen und ihren Horizont zu erweitern.

Ich selbst gehe mit der Entsendeorganisation „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“ ein Jahr auf die niederländische Insel Ameland. Dort werde ich in einem Naturzentrum arbeiten. Das heißt, dass ich zum Beispiel im Museum arbeite oder Wattführungen mit Touristen mache und ihnen zeige, welche spannenden Pflanzen und Tiere man auf Ameland entdecken kann. Außerdem betreut das Naturzentrum mehrere Studien über die Entwicklung von verschiedenen Vogelpopulationen und die Bodenabsenkung im Wattenmeer, sodass ich auch oft draußen unterwegs bin, um Messungen zu machen.

Ziel des Naturzentrums ist es, den zahlreichen Touristen die Schönheit und Einzigartigkeit der Insel und des sie umgebenden Wattenmeeres zu zeigen – und wie man es schützen kann.

Wer nicht so gerne selbst in der Natur unterwegs ist, kann in zahlreichen Museen viel über die Insel und ihre Bewohner erfahren, den höchsten Leuchtturm der Niederlande besteigen, Walskelette sehen oder vom Aussichtsturm des Naturzentrums den Blick über diese wundervolle Insel genießen.

Neugierig geworden? Dann informiert euch doch mal über den IJFD, es gibt auch noch viele weitere Entsendeorganisationen in Deutschland, die tolle Projekte auf der ganzen Welt anbieten. Und vielleicht geht ihr ja nächstes Jahr ins Ausland und könnt dann darüber berichten. Johanna Meister

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