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Vorstellung Ein Mitarbeiter der BAnane-Jugendredaktion hat Edward Snowdens Autobiografie „Permanent Record“ gelesen

„Snowdens Buch betrifft uns alle“

Mittwoch, der 5. Juni 2013. Im britischen „Guardian“ erscheint ein Artikel über die Telefondatenspeicherung des US-amerikanischen Telefondienstes Verizon durch die NSA, der größte Auslandsgeheimdienst der USA.

Snowden lebt im Asyl

Quelle der Informationen ist ein gewisser Edward Snowden – ein ehemaliger Systemingenieur der NSA und CIA. Sechs Jahre später hat der mittlerweile in Russland in Asyl lebende Snowden die Autobiografie „Permanent Record“ – über sein Leben, seine Aufgaben für die NSA und CIA und wie er zum Whistleblower wurde – veröffentlicht. Er erläutert, wie die „Intelligence Community“, der Verband aller Nachrichtendienste in den USA, die Bürger ausspionierte und unter Eid behauptet hat, dies nicht zu tun. Auf 429 Seiten wird ausgeführt, was ihn dazu gebracht hat, sein Leben zu riskieren und die unbekannte Wahrheit zu veröffentlichen.

Er erzählt über seine Karriere, seinen ehemals blinden Patriotismus und den Willen, mit allen möglichen Mitteln seinem Land zu dienen. Er hat für die Regierung gearbeitet – nun arbeitet er für die Öffentlichkeit, schreibt er in seinem Buch. Es ist eines, dass man auch ohne viel politisches oder technisches Hintergrundwissen verstehen kann – auch, da es alle betrifft.

Überwachung der Verlobten

Am Ende des Buchs kommt Snowdens Verlobte Lindsay Mills zu Wort. Es ist ein Auszug aus ihren Tagebüchern abgedruckt, wie sie nach den Veröffentlichungen der Artikel durchgängig durch das FBI überwacht wurde. Marc Wohlfart

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