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Haustiere und Hitze Wie man als Besitzer von Katze, Hund, Meerschweinchen und Co. im Sommer helfen kann

So bewahren Vierbeiner kühlen Kopf

Die Temperaturen bewegen sich seit Wochen fast ununterbrochen über der 30-Grad-Marke. Das macht nicht nur uns Zwei-, sondern auch den Vierbeinern zu schaffen. Die BAnane hat Tipps zusammengestellt, wie Haustiere gut durch den Sommer kommen.

Bei Menschen wie bei Tieren ist das Wichtigste: viel trinken. Hunden, Katzen und Nagetieren muss mehrmals täglich frisches Trinkwasser bereitgestellt werden. Um den Nagerkäfig zu kühlen, können Glasgefäße mit Eiswürfeln gefüllt und mit einem Tuch umwickelt werden (damit sich die Tiere nicht verkühlen). Nasse Tücher können ebenfalls zu Erkältungen führen. Kühlakkus sind wegen der enthaltenen Stoffe tabu für Meerschwein, Kaninchen oder Hamster. Käfige von Nagern und Vögeln gehören nicht auf die Fensterbank. Scheren kann bei langhaarigen Hunden und Katzen eine Option sein, um Stauhitze zu vermeiden. Da die Tiere auf unbehaarten Stellen allerdings einen Sonnenbrand bekommen können, darf das Fell nicht zu kurz geschnitten werden.

Katzen kommen in der Regel besser mit der Hitze klar als Hunde, da sie sich selbstständig kühle, schattige Plätze suchen. Hundebesitzer müssen genauer hinschauen: Legt sich der Liebling auf die Seite und beginnt, stark zu hecheln, ist erste Hilfe gefragt. Um eine Überhitzung zu verhindern, können die Tiere mit Wasser benetzt oder mit Wadenwickeln gekühlt werden. Die meisten Tiere verhalten sich bei Hitze träger als sonst – das ist völlig normal, und die Halter müssen das respektieren. Bei Hunden gilt: Gassigänge auf den Morgen und den Abend verschieben.

Nicht im Auto lassen

Bei Tieren gilt ebenso wie bei Kindern: Sie dürfen bei Hitze nicht im Auto gelassen werden. Die Temperaturen im geschlossenen Wagen steigen schnell und können lebensgefährlich werden.

Hunde können sich nicht durch Schwitzen abkühlen und sind darum viel empfindlicher gegenüber der Hitze, als Menschen es sind. Wer sein Haustier bei Hitze im Auto zurücklässt, verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Wer ein Tier in Not sieht, sollte den Besitzer ausfindig machen oder sogar die Polizei verständigen. Moritz Müller

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