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Job- oder Praktikumsplatzsuche Das Thema kommt immer wieder auf und es ist wichtig, die Basisinformationen zu haben

So bewerbe ich mich richtig

Archivartikel

Egal, ob es sich um einen Ferienjob, ein Praktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) handelt – früher oder später kommt jeder um eine anständige Bewerbung für einen entsprechenden Platz nicht herum.

Überblick

Die klassische Bewerbung erfolgt zuerst einmal in schriftlicher Form und enthält neben dem Motivationsschreiben auch einen Lebenslauf, (Abschluss-)Zeugnis sowie für den Platz relevante Referenzen. Wenn man sich zum Beispiel für ein FSJ in der Grundschule bewirbt und im Sportverein mal einen Jugendtrainerschein gemacht hat, ist es sinnvoll, dieses Zertifikat mitzusenden, da es von pädagogischen Fähigkeiten zeugt, während eine Urkunde für den ersten Platz im Physikwettbewerb für den Arbeitgeber in dem Fall eher uninteressant ist.

Gehen wir noch einmal auf den Aufbau ein…

1. Das Motivationsschreiben

Wie ein ordentliches Bewerbungsschreiben verfasst werden sollte, lernt mittlerweile jeder in der Schule, daher fassen wir für euch nur die nötigsten Inhaltspunkte zusammen:

n Name, Adresse, Datum

n Wer bin ich (Name, Alter, Schule,…) und was genau möchte ich von dem Betrieb? (Schülerpraktikum, Zeitraum…)

n Warum möchte ich mich um diesen Platz bewerben, was ist meine Motivation?

n Was sind meine Qualitäten, warum eigne ich mich besonders für diesen Platz?

2. Der Lebenslauf

Er sollte vor allem übersichtlich, vollständig und wahr (!!) sein. Es macht keinen Sinn, sich irgendwelche sozialen Tätigkeiten auszudenken, wenn so etwas herauskommt, wird es richtig peinlich. Ein Foto ist nicht mehr unbedingt notwendig, falls nicht ausdrücklich danach verlangt wird.

3. Das Zeugnis

Da die meisten Unternehmen Bewerbungen gerne in digitaler Form bekommen möchten, ist es nötig, das Dokument einzuscannen und in ein PDF umzuwandeln. Das wirkt wesentlich professioneller als ein Foto davon.

Wie geht es weiter?

Mit der Bewerbung hat es geklappt und als Antwort kommt nun die Einladung zum Vorstellungsgespräch? Das ist ein gutes Zeichen, oft sind solche Gespräche relativ locker, da es sich ja um keine Festanstellung handelt. Wichtig ist, dass ihr freundlich seid und euch an dem Unternehmen und dem Platz, um den ihr euch bewerbt, interessiert zeigt.

Ein gutes Gespräch fängt mit einem festen Händedruck an. Achtet außerdem darauf, dass eure Kleidung sauber und angemessen ist. Merkt euch den Namen eures Gegenübers, das zeigt Interesse an der Person. Höflichkeit ist das A und O.

Überzeugen könnt ihr außerdem durch die Körpersprache: Setzt euch aufrecht hin, stützt den Kopf nicht auf und schaut eurem Gesprächspartner in die Augen. Wenn euch etwas unklar ist oder ihr eine Frage gestellt bekommt, die ihr nicht versteht – fragt einfach direkt nach. Das macht einen guten Eindruck.

Informiert euch im Voraus über das Unternehmen, überlegt euch eure Stärken und Schwächen und steht im Gespräch dazu. Glaubt an euch und eure Fähigkeiten – dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Eva-Lotte Wenderoth

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