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Sommerzeit – Tattoozeit!

Archivartikel

Herrlich! Diese Zeit im Jahr, wenn die Temperaturen steigen, die Sonne auf die Bergstraße herab knallt und wir bei über 25 Grad Celsius am Badesee brutzeln. Zeit also, sich in kurze Hosen, Röcke und Sommerkleider zu werfen. Es ist die Zeit im Jahr, in der die Leute, ob groß oder klein, ob Frau oder Mann, uns nicht nur ihre luftige Couture vorführen, sondern auch ihre Tätowierungen. Auch wenn ich noch bei niemandem den durchgestrichenen Namen des Ex-Freundes gesehen habe, gibt es einige kuriose Körperverzierungen, über die es sich zu berichten lohnt. Das aktuellste Phänomen auf deutschen Bodies scheinen mir Schriftzüge zu sein, die bestimmt einen viel tieferen Sinn haben, als es auf den ersten Blick scheint – hoffe ich zumindest. Die verschnörkelten Buchstaben auf Arminnenseiten und Brustkorb sind aus der Ferne ja kaum lesbar, aber hin und wieder schnappe ich doch den einen oder anderen Spruch auf, der leider eher nach Wandtapete klingt: „Lebe Deinen Traum“, „Forever“ oder – passend zur Fußball-WM – „You’ll never walk alone“. Auch beliebt sind die für Fremde relativ unverständlichen Symbole an Handgelenken oder Hüften. Einzelne Buchstaben, Herzchen, Pfeile, Kreise, Mäander – hoffentlich vergessen diejenigen, die diesen Körperschmuck tragen, nicht, was die einzelnen Zeichen eigentlich bedeuten. Vielleicht handelt es sich dabei ja um eine kryptische Erinnerung an die Geburtsdaten der Großeltern. Das soll jetzt nicht so klingen, als hätte ich per se etwas gegen Tattoos einzuwenden. Und die oben beschriebenen Szenarien gehören sicherlich zu den stilsicheren Ideen. Schließlich offenbaren sich am Badesee auch Hexen, Drachen, Disneyfiguren und das ein oder andere „Geweih“. Bis neulich, Eure BAte

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