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Maiway Eine Mitarbeiterin der BAnane-Jugendredaktion hat sich auf der diesjährigen Veranstaltung umgehört

Spaß für alle Altersklassen

Zum 16. Mal lud Showmaker Entertainment in diesem Jahr zum alljährlichen beliebten Kneipenfestival Maiway in Bensheim ein. Ich war vor einem Jahr auch schon entlang des roten Strichs quer durch die Stadt unterwegs. Vergangenes Jahr hat es mir allerdings nicht so gut gefallen, trotzdem wollte ich dieses Jahr der Veranstaltung noch eine Chance geben, habe mir ein paar Leute geschnappt, und wir sind gegen 20 Uhr losgezogen.

Der eigentliche Plan war es, ein Interview mit einer Band mit Mitgliedern unseres Alters zu führen, um zu zeigen, wie unsere Generation das Festival erobert. Da ich vergangenes Jahr allerdings nicht so viel Spaß auf der Veranstaltung hatte wie gehofft, wollte ich mal von Leuten im Alter von 17 und 18 Jahren wissen, was für sie der Reiz des Maiways ist und was ihnen besonders gut gefällt. Wenn man eine Location, zum Beispiel den Stadtpark, das Varieté Pegasus oder das Café Klostergarten, betritt, dann fällt als Erstes vor allem eines auf: das Durchschnittsalter liegt eher bei 30 plus. Die Jugendlichen treffen sich lieber im Stadtpark oder in den Weinbergen, um sich dort zu beschäftigen, den richtigen Maiway besuchen die meisten eher nicht. Wenn man also eine Bar betritt, hat man das Gefühl, den Altersschnitt drastisch zu senken. Und es ist egal!

Die Musik macht die Stimmung, und wenn die Stimmung gut ist, dann ist es völlig egal, wie alt man ist. Und wenn man zufällig Eltern trifft, muss das nicht peinlich sein – nein, man hat einfach gemeinsam Spaß an der Musik. Wenn einer gute Laune hat, ist das absolut ansteckend. Das findet auch Kathleen (18): „Es war für alle, egal, ob jung oder alt, was dabei, die Stimmung war überall gut und jeder hatte eine Menge Spaß.“ Und auch Jule (18) sagt: „Alle Generationen singen und tanzen gemeinsam – das hat eine tolle Atmosphäre erzeugt!“

Genau das ist es, was den Maiway dieses Jahr auch für mich ausgemacht hat. Man hat ein unglaublich vielfältiges Angebot an Musikrichtungen, und man findet an jeder Ecke viele Menschen, die einfach die Veranstaltung genießen. Besonders gut bei uns angekommen sind der Shuttle Bus, das Parkhaus des Kaufhaus Ganz und das Varieté Pegasus. Auch Hannah (17), war vom Shuttle Bus überzeugt: „Sehr gute Musik und Leute. Vor allem die Band im Shuttle-Bus war der Hammer.“ Theresa (18) hat an dem Shuttle Bus nur gestört, dass es keine klaren Zeiten gab: „Also, ich fand es sehr gut, es lohnt sich wirklich, nur die Zeiten von dem Shuttle hätte man auf ein Plakat irgendwo hinschreiben können, zum Beispiel, alle 15 Minuten.“ Im Pegasus wurde man von „Jam die Bääähhnd“ mit auf eine Zeitreise in die 70er und 80er Jahre genommen. Diese Band hat mich und meine Freunde am längsten fesseln können, denn wir konnten erstaunlich viele Texte mitsingen und hatten sehr viel Spaß. Leonard (17) stellt auch fest, wie vielseitig das Angebot ist: „Beeindruckend und vielseitig, jeder konnte sich in dem kunstvollen Abend finden und die Welt vergessen.“ Besonders die schön angestrahlte Sankt-Georg-Kirche ist im Gedächtnis geblieben. Die Säulen wurden in verschiedenen Farben passend zu den Musikstücken der Band „Blue Note Beach“, die das Publikum mit einer Auswahl an Jazz und Klassik erfreute, angestrahlt, was der Location einen ganz besonderen Flair verliehen hat. Das findet auch Benedikt (17): „Ich fand die Band in der Tiefgarage vom Ganz gut, und die Lichtershow in der Kirche war auch beeindruckend.“

Insgesamt kann man den Abend als gelungen für alle Generationen betrachten. Das sagt auch Yara (17): „Es war ein wirklich vielfältiger Abend mit einem tollen Ambiente.“ Auch Fabian (17) sagt: „Mitreißende Musik, leidenschaftliche Bands und eine großartige Stimmung gestalteten einen unvergesslichen Abend.“

Ich finde, diese Sätze beschreiben die Veranstaltung sehr gut, und die Stimmen zeigen, dass das Event sich für alle Altersgruppen lohnt. Cara Metzner

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