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Umfrage Zum Zeitvertreib eignen sich Gesellschaftspiele perfekt. Doch werden heute überhaupt noch gemeinsam Brett- oder Kartenspiele gespielt?

Spiel und Spaß seit über 4000 Jahren

Archivartikel

Egal, ob Groß oder Klein, jeder Mensch hat den Spieltrieb in sich. Gerade im Winter, wenn es im Wohnzimmer nach Tee duftet und es draußen viel zu früh zu dunkel ist, um irgendetwas außerhalb der eignen vier Wände zu erleben, setzen wir uns gerne in einer Runde zusammen und spielen. Aber auch im Sommer sind Gesellschaftsspiele der Renner. Man braucht nur einen kühlen, hellen Raum oder eine Decke auf einem Stückchen Wiese, motivierte Mitspieler und los geht’s.

Die alten Ägypter machten uns diese Art der Freizeitbeschäftigung schon vor über 4000 Jahren vor. Das altägyptische Brettspiel Senet wurde zu zweit ausgetragen und kann als ein Vorgänger von Spielen wie Mensch ärgere dich nicht oder Backgammon angesehen werden. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden besonders in Amerika Gesellschaftsspiele immer größer vermarktet. Die Klassiker Monopoly, das Spiel des Lebens und Risiko wurden Mitte des letzten Jahrhunderts massenhaft produziert. Kurz danach konnten sich auch Spielehersteller aus Deutschland international einen Namen machen.

Seit 1979 werden die besten deutschen Spiele mit dem Kritikerpreis „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet. Der erste Preisträger hieß damals Hase und Igel von David Parlett. Letztes Jahr gewann Michael Kiesling mit Azul. Unabhängig von einer Jury haben wir einige unserer Leser gefragt, was denn ihre Lieblingsspiele sind. Genannt wurden nicht nur allseits bekannte Klassiker, sondern auch Spiele, die eher unter dem Radar geblieben sind. Alisa Kavelj

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