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Corona Die geltenden Hygieneregeln stellen die Kindergärten an der Bergstraße vor neue Herausforderungen / Hände waschen und geregelte Essensausgabe

Symbole erleichtern den Alltag in der Kita

Archivartikel

Der Bensheimer Kindergarten St. Winfried setzt seit der Wiedereröffnung nach dem ersten Lockdown auf die bestmögliche Sauberkeit an den wichtigsten Orten. So wird die Teeküche nur noch von einer Person mit Mundschutz und Handschuhen betreten. Diese Regel gilt auch bei der Essensausgabe. Zudem wird stark darauf geachtet, dass sich die Kinder angemessen oft die Hände waschen. „Eine räumliche Trennung ist in dieser Einrichtung nicht wirklich möglich, wobei diesbezüglich an einer Lösung gearbeitet wird“, erklärt Steffi Beetz, Leiterin der Tagesstätte. Sie befürchtet allerdings, dass bei weiter steigenden Fallzahlen einige Fachkräfte, welche zur Risikogruppe zählen, zu Hause bleiben müssen und in der Kita fehlen.

Wie mit der aktuellen Situation in einem anderen Kindergarten an der Bergstraße umgegangen wird, berichtet Erzieherin Birgit Thomas der BAnane-Jugendredaktion.

Was sind die spezifischen Corona Regeln im Kindergarten?

Birgit Thomas: Die Kindergärten dürfen von den Eltern nicht mehr betreten werden. Heißt, dass die Kinder am Eingang von ihren Eltern an die Erzieherinnen übergeben werden. Eine weitere Regelung ist, dass die Gruppen nun geschlossen sind. Die Kinder dürfen nicht mehr in andere Gruppen, um dort zu spielen, sondern müssen in ihrer Stammgruppe bleiben. Ähnlich ist dies in den Spielbereichen draußen, da der Kindergarten drei abgetrennte Teile besitzt, wird dies so aufgeteilt, dass die einzelnen Gruppen sich auch in einem Hof aufhalten. Jedoch muss eine Gruppe dann immer spazieren gehen oder auf den Spielplatz. So wird dann immer rotiert. Auch in Gruppen aufgeteilt, wird gegessen.

Hygieneregeln werden eingehalten, indem die Erzieherinnen mit den Kindern zusammen die Hände waschen, damit dies auch richtig ausgeführt wird. Die Toiletten sind auch nach Gruppen aufgeteilt. Dafür sind die Gruppensymbole an den Türen befestigt, so dass jedes Kind weiß, auf welche Toilette es gehen darf.

Ansonsten wird sich an die vorgeschriebenen Regeln von Bistum Mainz und des Landes Hessen gehalten. Dabei stützt sich das Bistum ebenso auf die hessischen Auflagen.

Wie sehen die Kinder diese Regeln, verstehen sie sie?

Thomas: Es wird viel mit den Kindern geredet, aber in dem Alter ist dies schwieriger, die Situation zu verstehen. Sie wissen, dass sie gewisse Einschränkungen haben und akzeptieren diese auch, aber ob sie sie verstehen, ist schwierig. Marco Mautry und Svenja Thomas

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