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Wichtiges notiert man sich heutzutage auf dem Smartphone, doch warum nicht mal wieder zu Stift und Papier greifen?

Termine handschriftlich festhalten

Archivartikel

Tagtäglich machen wir uns irgendwelche Notizen. Egal, ob es sich um Termine im Kalender, eine Einkaufsliste oder Notizen aus der Schule oder Uni handelt. Es bietet sich an, seine Gedanken aufzuschreiben.

Doch wer bringt seine Gedanken heute noch wirklich zu Papier? Die meisten Leute halten mittlerweile alles digital im Smartphone fest. Vor allem beim Thema Kalender sind die meisten Leute bereits auf eine digitale Version umgestiegen. Innerhalb eines Unternehmens beispielsweise, in dem mehrere Leute gleichzeitig Einsicht in die Terminplanung benötigen, macht der digitale Kalender durchaus mehr Sinn. Für die private Terminkoordinierung bevorzuge ich persönlich jedoch die handschriftliche Variante.

Terminkalender gibt es in allen erdenklichen Größen. Sie nehmen daher nicht mehr Platz ein als so manches Smartphone. Wer keine Lust auf die standardisierten Varianten aus dem Schreibwarengeschäft hat, kann sich über verschiedene Anbieter im Internet ganz einfach einen individuellen Terminkalender gestalten. Mit so einem personalisierten Kalender macht es gleich noch mehr Spaß, Termine zu planen und einzutragen.

Der Stift ist mächtiger als das Keyboard

Zudem ist bereits mehrmals wissenschaftlich erwiesen worden, dass man sich Dinge besser merken kann, wenn man sie einmal handschriftlich zu Papier gebracht hat. Die amerikanischen Psychologen Pam Mueller und Daniel Oppenheimer kommen in einem 2014 veröffentlichten Aufsatz für die Zeitschrift „Psychological Sciene“ zu der Erkenntnis, dass „der Stift mächtiger ist als das Keyboard“. Allein deshalb lohnt es sich mal wieder zu Stift und Papier zu greifen. Antje Heitland

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