Bananeweb

Reisebericht BAnane-Mitarbeiterin Sophia hat die türkische Metropole Istanbul gesucht

Tor zwischen Europa und Orient

Städtereisen hatten schon immer eine ganz besondere Wirkung auf mich. Stundenlang kann ich durch Innenstädte schlendern und das Treiben auf den Straßen beobachten, bis der Puls der Stadt auf mich überschwappt und sie mich in ihren Bann zieht. Vergangene Woche ging es für meinen Freund und mich in eine Stadt, in der genau diese Faszination von Stunde zu Stunde stärker wurde: Istanbul.

Schon lange hatte ich vor, die türkische Stadt am Bosporus zu besuchen. Kein Wunder also, dass mein Herz wie wild klopfte, als das Flugzeug Istanbul überflog, um auf der asiatischen Seite zu landen. Aus dem kleinen Fester sahen wir das Meer glitzern und strahlendweiße Moscheen leuchten, während die Sonne langsam unterging.

Die nächsten Tage glitzerte das Meer zwar nicht in der Sonne, da dicke Regenwolken den Himmel während unseres gesamten Aufenthalts heimsuchten, dafür erstrahlte die Stadt jedoch umso mehr – und zwar wortwörtlich: Kronleuchter und bunte orientalische Lampen gehören in der einzigen Megacity Europas zum Inventar jedes Haushaltes. Doch Istanbul ist nicht nur eine Stadt der Lichter und Farben, sondern auch eine Stadt der Köstlichkeiten: Läden, die türkische Süßigkeiten oder arabische Gewürze verkauften, säumten die Straßen. Ebenso finden sich in den frequentierten Gegenden der Metropole vielerorts exzellente Restaurants, in denen man zu zweit für weniger als zehn Euro die vielseitige Küche der Türkei kennenlernen kann.

Wer Istanbul besucht, kommt jedoch selten wegen der Lichter oder wegen des guten Essens, vielmehr werden Touristen von den weltberühmten Sehenswürdigkeiten gelockt, die den europäischen Teil Istanbuls nur so übersäen: die Hagia Sophia, die Cisterna Basilica oder der Dolmabahce-Palast sind nur Beispiele für die Vielfalt der Stadt, die viele Kulturen miteinander verbindet.

Mein persönliches Highlight war eine nächtliche Schifffahrt von Eminönü nach Üsküda, zwei Stadtteile Istanbuls, welche durch das Meer voneinander getrennt sind. Wie im Märchen schipperten wir über den Borporus, umrahmt von einem Ozean aus beleuchteten Villen und Hochhäusern. Sophia Rhein

Das Wichtigste von heute
Newsticker Bergstraße
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional
Meistgelesene Artikel
Neueste Artikel