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Weltgeschwistertag Am 10. April standen sie im Mittelpunkt – die BAnane gibt nun Tipps, wie man seine Schwestern und Brüder so richtig ärgern kann

Treueste Verbündete und erbittertste Gegner

Geschwister sind ganz besondere Menschen in unserem Leben. Nur zu wenigen Freunden haben die meisten von uns so viel Vertrauen wie zur Schwester oder zum Bruder. Es verwundert also kaum, dass ihnen der Tag der Geschwister gewidmet wurde. Da man meines Erachtens seinen Geschwistern jeden Tag im Jahr zeigen kann, wie viel sie einem bedeuten, möchte ich euch heute keine Anregungen für liebevolle Geschenke geben, sondern ein paar Tipps, wie man sie mal richtig necken kann.

Im Volksmund heißt es so schön „Freunde sind Spiegel“. Dies könnte für euch der Einstieg in einen wirklich nervigen Geschwistertag werden. Fragt sie, ob sie euch neben der Familie auch zu ihrem Freundeskreis zählen. Wenn ja, dann werdet ihr Spiegel, redet ihnen nach, folgt ihnen und imitiert ihre Handlungen. Je nach Gemütslage eurer Geschwister dürften sie schon bald ganz oben auf der Palme sein. Ähnlich dürften sie sich fühlen, wenn ihr alles, was sie sagen, mit einem Lachen erwidert, vor allem dann, wenn es sich gerade nicht um Smalltalk handelt.

Der Streit um das letzte Stück Kuchen dürfte ein Klassiker der Zankereien mit der Schwester oder dem Bruder sein. Oft fällt es schwer, sich zu einigen, da sich das Teilen mit den Geschwistern meistens wie eine herbe Niederlage anfühlt. Aber wetten, der andere gibt rasch nach, wenn ihr frech auf den Nachtisch spuckt?

Kennt ihr ein Lied, bei dem eure Geschwister immer schnell einen anderen Radiosender einstellen, da sie es überhaupt nicht ausstehen können? Lernt den Refrain auswendig und singt es in Dauerschleife, sobald ihr in ihrer Nähe seid. Fällt euch keins ein, dann erinnere ich euch jetzt mal an „Schni schna Schnappi, Schnappi, Schnappi schnapp“. Für den Ohrwurm werden sie euch bestimmt nicht dankbar sein.

Nicht weniger nervend ist es, wenn ihr sie die ganze Zeit anstarrt und selbst dann nicht damit aufhört, wenn ihr darum ausdrücklich gebeten werdet.

Dinge nicht zu finden, kann wirklich an einem zehren. Versteckt daher persönliche Sachen von euren Geschwistern. Besonderen Spaß macht es, wenn ihr sie anschließend heimlich wieder an den ursprünglichen Platz legt. Wahrscheinlich werden sie an ihrem Verstand zweifeln.

Vielleicht nutzt ihr ja auch den Geschwistertag dafür, zusammen shoppen zu gehen. Verliert euren Anhang dabei ganz aus Versehen aus den Augen und lasst ihn deshalb ausrufen. Natürlich dürft ihr dabei den peinlichen Spitznamen aus Kindergartenzeiten nicht vergessen.

Nach der Schule im Internet zu surfen, gehört für viele zum Tagesprogramm dazu – zieht doch mal wiederholt den Stecker des Routers. Das Gleiche könnt ihr natürlich auch dann machen, wenn eure Geschwister den Fernseher dem Computer vorziehen, in diesem Falle schaltet einfach den Strom aus. Sollte das aus technischen Gründen nicht gehen, dann sucht einen Vorwand und lauft ständig vor dem Bildschirm hin und her. Telefoniert ihr dabei noch, könnt ihr davon ausgehen, dass eure Geschwister ziemlich genervt sein werden.

Etwas sehr Gemeines, das nur dann geeignet ist, wenn ihr euch nicht vor einer Rache fürchtet, ist, vor den Eltern zu behaupten, dass die Geschwister euch wehgetan oder etwas anderes Verbotenes getan hätten.

Last but not least empfehle ich euch, zum nächsten BAnane-Artikel zu wechseln und ihn schön laut, aber vor allem mit zahlreichen Fehlern und stotternd vorzulesen. Ich bin mir sicher, eure Schwester oder euer Bruder wird rasch genervt mit dem Kakao aus dem Esszimmer verschwinden. Sophia Rhein

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