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Veränderung

Archivartikel

Es gibt diese eine Sache im Leben, die die ganze Zeit passiert: Veränderung. Das ganze Leben besteht quasi nur aus Veränderungen. Wir hüpfen von einer Phase zur nächsten. Dazu gehören bereits die Entwicklungsphasen im Kindesalter – wir können unseren Kopf halten, uns drehen, krabbeln, uns setzen, stehen und schließlich laufen. Oder auch die Sprache, das Wachstum. Alles einfach – es verändert sich. Wir werden größer. Wir lernen schon im Kindergarten, dass wir kurz vor der Schule anders wahrgenommen werden als kleinere Kinder. In der Grundschule werden wir uns verändern. Wir verändern unseren Geschmack, plötzlich sollen keine Pferde, sondern Delfine auf dem Schulranzen sein, oder wir spielen mittlerweile lieber mit Autos und Barbies, anstatt mit unseren alten Kuscheltieren. All diese Dinge lassen sich in einen komplexen Prozess des Seins zusammenfassen. Wir halten niemals inne, befinden uns quasi permanent in der nächsten Metamorphose. Doch Veränderungen und Entwicklungen ändern ebenfalls ihre Bedeutung, wenn wir älter werden. Während zum Beispiel niemand ein Kind angreifen würde, wenn es lieber mit anderen Spielzeugen spielt, sich mit anderen Klassenkameraden besser versteht oder die doofe Latzhose nicht mehr tragen will, werden wir als Erwachsene STÄNDIG darauf hingewiesen, dass wir uns so verändert haben. Es wird nachgehakt, warum wir unseren beruflichen Weg geändert haben, wir einen anderen Haarschnitt tragen oder unseren Freundeskreis wechseln. Auf die Idee, dass wir uns einfach nur weiterentwickeln, kommen die wenigstens – und das ist sehr schade, denn eine persönliche Weiterentwicklung im Leben ist so wichtig. Bis neulich, Eure BAte

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