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Verlorene Träume

Ich hatte diese verlorenen Träume, in denen ich nichts bewegen konnte. Ich saß still, ich fühlte meinen Körper klar und deutlich, aber alles fühlte sich sehr schwer an. Ich probierte, mit den Zehen zu zucken. Nichts passierte. Ich probierte, mit den Schultern zu zucken. Nichts passierte. Meine Augen konnte ich hin und her drehen, ich konnte sehen, wo ich war. Doch bewegen konnte ich nichts. Ich saß in einer mir vertrauten Gegend, konnte allerdings nicht ganz zuordnen, wo genau ich war. Es roch nach etwas, das ich gerade erst gegessen hatte, doch ich konnte mich nicht erinnern, was es war. Kennt ihr das? Etwas, was euch auf der Zunge liegt? Wörter, die ihr sucht, weil ihr den Sinn genau treffen wollt, aber irgendwie die Bedeutung nicht findet? Genau von diesem Gefühl rede ich. Irgendetwas ist da, aber nicht greifbar. Irgendetwas ist zu sagen, nur was? Irgendetwas ist vertraut, doch was davon ist fremd? Irgendeinen Ohrwurm haben wir, aber die Melodie ist uns entfallen. Der Text schwebt noch im Kopf, doch was bedeutet er nur? Man möchte weitergehen, doch bleibt an einer Stelle stehen. Der Kopf will laufen, die Beine gehorchen nicht. Also warum saß ich wie angefroren in einem fremden und doch bekannten Raum? Warum roch es nach meinem vergessenen Lieblingsessen? Warum hörte ich Stimmen, doch konnte sie nicht verstehen? Warum träume ich so etwas? Was will mein Kopf mir damit sagen? Es ist wie mit dem Wind. Noch hat man eine Idee, doch im nächsten Moment ist sie verweht. Bis neulich, Eure BAte

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