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Verschwommen

Letzte Nacht habe ich geträumt. Mein Traum war etwas komisch, aber das sind ja die meisten Träume. Zuerst lief ich durch die Dunkelheit. Es war keine gruselige Dunkelheit, sondern eher eine vertraute, warme, mit schummrigem Licht. Je länger ich lief, desto mehr bemerkte ich, dass ich in einer Art Galaxie herumlief. Um mich herum blinkten die Sterne auf, und auch der Mond lächelte mich an. Es waren Bilder wie aus einem alten Film. Vertraut und nicht beängstigend. Plötzlich hatte ich das Gefühl zu fallen. Ich fiel und fiel und fühlte, wie mein Magen absackte. Genau dieses Gefühl, was man manchmal kurz vorm Einschlafen hat, dann aber aufschreckt, weil man merkt, dass man fällt (um dann zu bemerken, dass man nur geträumt hat). Dieses Mal schreckte ich aber nicht auf, sondern schlief weiter. Ich landete in einer Art Federnest. Alles war weiß und kuschelig, aber irgendwie etwas kühler. Ich begann, mich umzuschauen und bemerkte, dass alles um mich herum hellblau war. Fast wie ein Himmel. Aber eben auch viel weiß. Ich begann zu frösteln, denn sofort erinnerte es mich an Winter und Kälte. Doch ehe ich mich versah, fiel ich wieder. Dieses Mal fiel ich auf eine Straße. Alles war verschwommen. Um mich herum schwirrten Wörter, doch ich konnte sie nicht erfassen, konnte sie nicht lesen. Ich war gefangen in der verschwommenen Welt, doch verstehen konnte ich sie nicht. Als ich aufwachte, wusste ich noch alles ganz genau. Doch wie im letzten Abschnitt des Traums sah ich die Geschehnisse verschwommen vor mir, verstand den Sinn dahinter jedoch nicht. Ich stellte fest, dass es mir noch oft so gehen würde im Leben. Bis neulich, Eure BAte

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