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Umfrage Mitarbeiter der BAnane-Redaktion haben sich nach Euren Vorsätzen für 2020 umgehört

Viele Menschen fallen doch wieder in alte Muster zurück

Archivartikel

Viele Menschen setzen sich pünktlich zum Jahreswechsel Ziele für das kommende Jahr. Ob es um mehr Sport treiben geht, oder dass man mehr lernen möchte – Neujahr ist für viele der Stichtag, um sich solche Ziele zu setzten.

Verhaltensweisen werden überdacht, ambitionierte Pläne geschmiedet, um sich selbst vielleicht im neuen Jahr zu einem besseren Menschen zu machen. Aber warum setzt man sich ausgerechnet zum Jahresbeginn Vorsätze? Psychologen sind sich sicher, dass dies an der Gewohnheit liegt, Menschen sind Gewohnheitstiere, wenn man den alltäglichen Trott durchbrechen will, muss man Willen zeigen, sagt der Psychoanalytiker Hans-Werner Rückert, der sich mit genau diesem Thema befasst hat.

Willenskraft ist nötig

Dennoch finden es die meisten schwer, die Vorsätze, die sie sich überlegt haben, durchzuhalten. Ein Grund ist, dass sich viele nicht genau überlegen, was sie erreichen wollen und wenn es dann zu Schwierigkeiten kommt, daran scheitern. Im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit befragt das Forsa-Institut seit 2006 bundesweit mehr als 3000 Männer und Frauen. Knapp 40 Prozent der Befragten machen sich jedes Jahr Vorsätze. Doch mindestens die Hälfte oder – nach einer Untersuchung des britischen Psychologen Richard Wiseman – fast 90 Prozent schaffen es nicht, diese auch umzusetzen. Um also einen Vorsatz wirklich umzusetzen, benötigt dies starke Willenskraft. Außerdem sei es viel wirksamer, sich nur einen oder einige wenige Vorsätze zu setzen, da diese besser erreicht werden. Auch die BAnane hat sich über Vorsätze Gedanken gemacht und in einer Umfrage mehrere Jugendliche befragt. Wir haben nachgefragt, ob die Jugendlichen Vorsätze haben, diese einhalten, oder – wenn sie keine haben – warum. Svenja Thomas

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