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Winterchaos Anhaltend starke Schneefälle haben vor allem den Alpenraum fest im Griff – dies gilt es bei Winterwetter zu beachten

Vom richtigen Umgang mit der weißen Pracht

Vor Tagen wurden die Menschen im Norden mit der ersten Sturmflut dieses Jahres überrascht, während im Süden wegen der anhaltend starken Schneefälle die Bewohner mit Schneeschiebern die Wege frei räumen. Bei uns hält sich Frau Holle noch etwas zurück, doch wenn auch bei uns aus Flocken Schneemassen werden, ist einiges zu beachten.

Beim Schnee schippen sind in einem Zwei- oder Mehrfamilienhaus alle Bewohner gefragt. Der Schneeräumdienst muss unter der Woche ab sieben Uhr erfolgen, samstags und sonntags erst ab acht Uhr; der Dienst endet erst um 20 Uhr. Es ist aber niemand verpflichtet, bei permanentem Schneefall auch permanent zu räumen.

Am besten überprüft man auch das Hausdach, denn hier lauern abrutschende Schneemassen und gefährliche Eiszapfen, die sich wegen der Kälte an den Dachrinnen gebildet haben. Wenn diese abbrechen, könnten vorbeilaufende Passanten verletzt werden. Sollte man die Eiszapfen nicht selbst entfernen können, kann man hier auch die Feuerwehr um Hilfe bitten. Des Weiteren ist es für jeden Autofahrer Pflicht, sein Auto von der Schneelast zu befreien, ein kleines freigeschaufeltes Guckloch in der Frontscheibe ist zu wenig. Frei von Schnee müssen auch die Rücklichter, die Scheinwerfer und alle Blinker sein. Spätestens jetzt sollten auch die Winterreifen aufgezogen sein, denn bei einem Unfall könnte die Versicherung ihre Leistungen kürzen.

Bei so vielen Pflichten mag man meinen, dass die Schneepracht nicht so toll ist, doch in vielen Gemeinden Bayerns und Österreichs freuen sich zumindest die Schüler – sie haben jetzt außerplanmäßig weitere Ferientage bekommen. Alexander Rhein

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