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Buchmesse In Frankfurt wurde Lesebegeisterten wieder vieles geboten / Norwegen als Gastgeberland / Umfangreiches Angebot

Von nordischer Literatur und japanischem Anime-Kult

Archivartikel

Auch in diesem Jahr verwandelte sich der Messeplatz in Frankfurt zu einem Paradies für Bücherfreunde. Über 300 000 Besucher aus aller Welt kamen, um die alljährliche Frankfurter Buchmesse nicht zu verpassen. Vom 16. bis zum 20. Oktober sorgten rund 7500 Aussteller aus über 100 Ländern für Abwechslung auf der Messe und präsentierten Bücher, Kunst, Filme, Musik und mehr.

Halle 3.0, mit den großen Verlagen wie dtv, Loewe und one, war auch in diesem Jahr besonders bei den jugendlichen Besuchern der Buchmesse beliebt. Aber auch für wissenschaftlich Interessierte hatte die Buchmesse genug zu bieten. In den Hallen 4.1 und 4.2 drehte sich alles um die Themen Wissenschaft und Sachbücher.

Was nicht fehlen durfte, war natürlich das Gastland. Dieses Mal begrüßte die Frankfurter Buchmesse Norwegen als ihren Ehrengast. Das Highlight dabei war der Besuch der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, die mit zahlreichen Schriftstellern und Illustratoren sogar extra mit dem Zug angereist kam. In ihrem ganz eigenen Pavillon sorgten die Norweger mit schneebedeckten Bäumen und Tischen, die ganze Boote oder Rentiere zeigten, für die passende Stimmung. Auch mit ihren über 100 Programmpunkten, wie zum Beispiel einem Comic Battle gegen Deutschland, sorgten sie für gute Unterhaltung und interessante Vorträge.

Da meine Freunde und ich uns sehr für Jugendbücher interessieren, haben wir uns hauptsächlich in Halle 3.0 aufgehalten. Dort hatten unsere Lieblingsverlage ihre Stände, und so konnten wir viele neue Bücher entdecken. Mit dem Vorsatz, nicht zu viel Geld auszugeben, war die Entscheidung, welche Bücher man mit nach Hause nimmt, sehr schwer. Eine weitere Halle, die wir uns unbedingt anschauen wollten, war die Cosplay-Halle. Zwischen all den bunt verkleideten Cosplayern, Anime- und Manga-Fanartikeln und K-Pop-Ständen war es etwas gedrängt, aber es lohnte sich trotzdem, um einen Einblick in dieses außergewöhnliche Hobby zu bekommen.

Früh sein lohnt sich

Die Buchmesse 2019 war nicht unsere erste Buchmesse. Bereits 2018 haben wir sie als Gruppe von vier Personen besucht. Auch in diesem Jahr haben wir einige Erfahrungen gemacht. Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, die Buchmesse möglichst früh zu besuchen. Morgens ist es zwar schon voll, jedoch muss man sich nachmittags, wenn die meisten da sind, regelrecht durch die Buchmesse kämpfen. Deshalb ist ein guter Tipp, direkt zu Eröffnung morgens um 9.30 Uhr zu kommen, wenn man sich die Stände in Ruhe anschauen möchte.

Außerdem empfehlenswert ist es, nicht in den Hallen zu essen, dort ist es meist überteuert und die Auswahl ist auch sehr überschaubar. Am besten isst man auf dem Messeplatz, dort sind viele verschiedene Food-Trucks. Sie bieten eine große Auswahl, von Pasta bis hin zur Currywurst mit Pommes, aber auch Süßes, und dazu einem akzeptablen Preis. Wir haben die Erfahrung gemacht und haben letztes Jahr in den Hallen gegessen, doch das Essen auf dem Messeplatz ist wesentlich besser und günstiger. Man will ja schließlich sein Geld für Bücher ausgeben und nicht für Essen.

Außerdem sollte man sich einen ganzen Tag Zeit für die Buchmesse nehmen, um alles sehen zu können. Denn es lohnt sich ebenfalls, in andere Hallen hineinzugehen. Wir interessieren uns eher für Jugendbücher, sind jedoch zum Beispiel auch in die Cosplay-Halle, die Gourmet- oder aber auch die Papeterie- und Geschenke-Halle gegangen. Dort konnte man Leute verkleidet in ihren Cosplay-Kostümen sehen, in der Gourmet-Halle konnte man Essen kosten und in der Papeterie- und Geschenke-Halle haben wir Fotos in einer Fotobox aufgenommen.

Die Buchmesse hat viele tolle Sachen, Stände und vieles mehr zu bieten. Wenn man sich die Zeit nimmt, kann man viele dieser oben genannten Dinge und mehr sehen. Wir können sehr empfehlen, die Buchmesse zu besuchen, wenn man Bücher liebt, oder sich auch einfach generell für Literatur und Sonstiges interessiert. Die Frankfurter Buchmesse ist es wert, besucht zu werden. Beate Sturm und Svenja Thomas

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