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Uni-Examen BAnane-Autorin Sophia Rhein berichtet von den Erfahrungen bei ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit

Wenn selbst Konfuzius nicht mehr weiterhilft ...

Archivartikel

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt“, sagte einst der chinesische Philosoph Konfuzius. Normalerweise fällt es mir nicht schwer, diese Weisheit in mein Leben zu integrieren. Oft bin ich diejenige, die voller Wissensdurst und Neugierde Neues ausprobiert und sich nur durch wenig stoppen lässt. Nun aber stehe ich am Anfang der wissenschaftlichen Abschlussarbeit meines Lehramtsstudiums und wünschte, dass ich behaupten könnte, auch hier euphorisch dem Berg an bevorstehender Arbeit entgegenblicken zu können.

Nein, es ist nicht die Zeit, die gegen mich tickt, welche vielen Studenten schlaflose Nächte beschert, denn bisher hatte ich zeittechnisch nur dann Schwierigkeiten bei Hausarbeiten, wenn in einem Semester besonders viele anstanden. Vielmehr fällt es mir schwer, das Überthema soweit einzuschränken, dass ich tief in die Forschung eintauchen kann und dennoch nicht den formalen Rahmen von 60 Seiten sprenge. Gleichzeitig aber wünsche ich mir ein Thema, welches Raum für eine eigene empirische Erhebung in einer Schule lässt. Obgleich meine Idee für eine Fallstudie klarer wird, merke ich, das ich der Prüfung des Themas durch das Landesschulamt etwas nervös entgegenblicke. Was wäre, wenn ein Gutachter mein Thema im Prüfungszeitraum für nicht bearbeitbar hält?

Ein Tipp für alle, die wie ich Startschwierigkeiten in Anbetracht der kommenden Arbeit haben: Versucht, für die Themenfindung andere Perspektiven anzunehmen. Was würdet ihr gerne lesen? Welche Erwartungen könnte euer Betreuer bezüglich dieses Themas haben? Sophia Rhein

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