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Psyche Das Wetter ist kühl und oft nicht gerade einladend, die Kontakte müssen beschränkt werden – es ist Zeit, sich etwas Gutes zu tun

Wenn Spaziergänge die einzige Alternative sind . . .

Archivartikel

Wenn die Tage im Herbst kürzer und kälter werden und Regenwetter häufiger, dann wirkt sich das jedes Jahr bereits negativ auf unsere Psyche aus. Normalerweise hilft es uns dann, soziale Kontakte zu suchen und gemeinsam etwas Schönes zu erleben. Doch in diesem Corona-Jahr ist die Dunkelheit nicht der Auslöser des Unwohlseins, sondern nur noch ein weiterer Faktor, der die Lebensqualität beeinträchtigt. Daher sollten wir mit einer Vorsorge psychischen Krankheiten entgegenwirken.

Kontakte pflegen

Gerade jetzt brauchen wir eigentlich Energie aus sozialen Tätigkeiten, da sich unter anderem der Vitamin-D-Speicher leert. Daher sollten Gelegenheiten genutzt werden, Kontakte zu pflegen. Dabei ist es wichtig, sich bewusst zu einer gemeinsamen Unternehmung zu verabreden und den Spaziergang mit dem Mops oder das gemeinsame Kochen nicht als Notlösung zu sehen, da der Kinobesuch derzeit nicht möglich ist. Kontakte pflegen funktioniert sogar über eine Entfernung, denn auch das Ansehen alter Fotos, das Telefonat oder das Verfassen eines Briefes haben eine positive Wirkung. Auch der Effekt von Sport und Bewegung an der frischen Luft darf nicht unterschätzt werden, ähnlich wie ausreichend Schlaf wirken sie sich nämlich besonders stark auf unter Wohlbefinden aus.

Sich selbst belohnen

Alleinlebende und Menschen, die sich in kriselnden Beziehungen befinden, sind von den Maßnahmen besonders schwer betroffen. Für sie ist es jetzt wichtig, sich selbst etwas Gutes zu tun. Dazu gehört, dass man sich für kleine Lockdown-Erfolge selbst lobend auf die Schulter klopft und sich mit einem heißen Schaumbad und einem weichen Bademantel belohnt.

Um neue Kraft zu schöpfen, ist es des Weiteren wichtig, dass man das Ziel nicht aus den Augen verliert. Die Pandemie wird enden, da wir jedoch nur mutmaßen können, wann dies sein wird, sollten wir uns derzeit auf den Moment konzentrieren und nicht über Wochen im Voraus planen. Sophia Rhein

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