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Umfrage Kurz vor dem Start des neuen Wintersemesters stellt sich für viele die Frage, wo sie in Zukunft leben werden

Wie wohnen Studenten?

Archivartikel

Im Oktober beginnt für viele Studierende das erste Semester. Doch nachdem die Frage nach dem Studienplatz geklärt ist, stellt sich meist schon die nächste Frage. Und zwar die nach der Unterkunft. Was gibt es für Möglichkeiten? Und was sind deren Vor- und Nachteile? Befindet sich die Stadt, in der man studiert, in erreichbarer Nähe des Elternhauses, bietet es sich natürlich an, dort weiterhin zu wohnen. Das bringt in erster Linie den Vorteil gesparter Mietkosten. Allerdings muss man dafür zum Teil lange Fahrzeiten in Kauf nehmen. Außerdem dürfte vielen Studenten bei dieser Möglichkeit das Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit zu kurz kommen.

Eine Alternative zum Leben bei den Eltern sind Wohngemeinschaften. Es ist eine der beliebtesten Wohnarten deutscher Studenten. Laut statista.com hat sich im Jahr 2013 rund ein Drittel aller Studierenden eine Wohnung mit anderen Mitbewohnern geteilt. Das bringt den Vorteil einer Kostenersparnis gegenüber einer eigenen Wohnung und man ist direkt vor Ort. Ein wichtiges Auswahlkriterium bei der WG-Wahl sollten jedoch auf jeden Fall die Mitbewohner sein.

Trotz Wohnungsnot in vielen deutschen Studentenstädten und hohen Mietpreisen wohnten 2013 rund 18 Prozent der Studierenden alleine in einer Wohnung. Das schafft natürlich Privatsphäre und Unabhängigkeit, jedoch auch hohe Kosten und die Gefahr des Alleinseins. Möchte man dem Alleinsein entkommen, ist ein Studentenwohnheim wohl die ideale Möglichkeit. Dies sind Gebäude, in denen Zimmer ausschließlich an Studenten zu günstigen Preisen vermietet werden. Allerdings muss dort in Kauf genommen werden, dass man sich zum Beispiel Küche oder Bad mit anderen Mietern teilen muss. Zudem ist es meist sehr schwer, einen Platz im Studentenwohnheim zu erhalten, weshalb man sich schon relativ früh bewerben sollte.

Eine letzte Wohnmöglichkeit sind Studentenverbindungen, in denen allerdings nur weniger als ein Prozent aller deutschen Studierenden organisiert sind (Quelle: wikipedia.de). Auch in Verbindungen wohnen mehrere Studenten kostengünstig zusammen. Allerdings ist die Aufnahme in Studentenverbindungen meist an gewisse Pflichten gebunden und auch nach seiner Studentenzeit muss man zur Finanzierung der Verbindung beitragen. Laura Kress

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