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Erfahrungsbericht Pünktlich zum Jahreswechsel haben viele sich wieder eine Liste für 2020 gemacht von Dingen, die sie ändern möchten

Ziele für das neue Jahr sind unnötige Stressmacher

Archivartikel

Viele Menschen haben sich an Silvester eine Menge guter Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Mehr Sport machen, sich gesünder ernähren, weniger fernsehen, nicht zu viel Zeit am Handy oder das Rauchen aufgeben – all das sind nur einige Beispiele, die sicherlich bei vielen Menschen auf der Liste für 2020 stehen. Doch ist es überhaupt nützlich oder sinnvoll, sich solche Vorsätze zu setzen?

Ich persönlich schreibe mir nie Vorsätze für das neue Jahr auf, da ich der Meinung bin, dass mich diese keinen Schritt weiterbringen würden. Viele, die sich Ziele für das kommende Jahr gesetzt haben, geben diese schon nach kurzer Zeit wieder auf. Mit Sicherheit könnte man jetzt sagen, dass dies nur an mangelndem Ehrgeiz und Disziplin liege, was bei vielen wahrscheinlich auch stimmt.

Wenn man die Ziele nicht einhält, sorgt das für Frustration

Der Moment am Ende des Jahres, an dem man dann bemerkt, dass man über 90 Prozent der vorgenommenen Ziele im Laufe des Jahres vergessen oder aufgegeben hat, führt bei vielen zwangsläufig zu Frustration und Unzufriedenheit. Die Folge: Die nicht eingehaltenen Punkte wandern direkt auf die Liste fürs nächste Jahr, weil sie dann auch ganz bestimmt eingehalten werden! Meiner Meinung nach stimmt das nicht. Ich fragte mich: Warum braucht man für die Ziele, die man sich setzt so viel Ehrgeiz, Disziplin und besonders Durchhaltevermögen? Macht man die Dinge, die einem wirklich wichtig sind nicht schon von ganz alleine? Und warum ist man am Ende des Jahres so frustriert über die nicht eingehaltenen Dinge, die einem die letzten zwölf Monate aber nicht wichtig genug erschienen sind, als dass man sie umgesetzt hat?

Sich selbst unter Druck setzten

Meine Antwort darauf ist: Man braucht keine guten Vorsätze für das neue Jahr. Die Dinge, die einem persönlich als wichtig erscheinen setzt man auch ohne Vorsatz um. Die Dinge, die man nach kurzer Zeit schon aufgibt, sind einem nicht wichtig genug, deshalb braucht man sie auch nicht auf eine Liste zu schreiben und sich anschließend ärgern, dass man sie nicht eingehalten hat.

Neujahrsvorsätze setzen einen nur unnötig unter Druck und machen einem das Leben schwer. Bei Nichterreichen machen sie obendrein noch Stress und Frust – also weg mit der Liste und einfach so leben, wie man es in diesem Moment für richtig hält. Mia Eck

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