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Zu viel im Kopf

Archivartikel

Manchmal denke ich echt, dass ich gar nichts denke. Das Problem ist, dass ich wahrscheinlich zu viel denke. Und dann läuft es darauf hinaus, dass ich an gar nichts denke. Erst diese Woche ist mir das wieder passiert. Mir fiel ein, dass ich noch irgendetwas Wichtiges vergessen hatte. Nur leider wusste ich nicht mehr, was es war. Kennt ihr das Gefühl? Man weiß, irgendetwas war noch zu machen, doch es fällt einem eben einfach nicht mehr ein, was es war. Und dann – vielleicht ein paar Stunden oder auch erst ein paar Tage später – fällt es einem plötzlich wieder ein. Dann, wenn es eigentlich schon längst zu spät ist. Das Gefühl ist ganz schön doof. Wenn es irgendwie geht, empfehle ich euch, es zu umgehen. Ich habe da meine ganz eigenen Tricks entwickelt. Anfangs stellte ich mir Wecker auf dem Handy ein, für wichtige Dinge, die ich noch zu tun hatte. Doch leider funktionierte das nicht wirklich gut. Den Wecker drückte ich einfach weg. Und vergaß es wieder. Letztendlich fand ich heraus, dass ich etwas viel besser behalten kann, wenn ich es altmodisch per Stift auf Papier schreibe. Da ich den Terminplaner in Form eines Buches total unpraktisch finde, bin ich umgestiegen in vorgedruckte Wochenpläne. Wenn die Woche vorbei ist, werfe ich das jeweilige Blatt weg – es ist ja dann alles erledigt. Auch die Unterscheidung von „Don’t-forget-“ und „To-do“-Listen erwies sich für mich als sinnvoll. Während ich auf erstere eher Dinge schreibe, bei denen ich mir ziemlich sicher bin, dass ich sie vergesse (wenn ich sie nicht notiere), schreibe ich auf die „To-do“-Liste eher Sachen auf, die ich im Laufe der Tage auf jeden Fall erledigen muss. Egal wie. Was ihr nicht im Kopf habt, solltet ihr aufschreiben und euch neben den Spiegel hängen. Glaubt mir, es hilft. Bis neulich, Eure BAte

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