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Umfrage Was macht die Liebfrauenschule in den Augen der Schülerinnen besonders? Die BAnane-Jugendredaktion hat sich für euch umgehört

Zusammenhalt wird an der LFS großgeschrieben

Nachdem das Bistum Mainz mitgeteilt hat, dass es aus finanziellen Gründen unter anderem eine Übergabe der Trägerschaft für vier Schulen plant, wird nun auch für die Liebfrauenschule (LFS) in Bensheim ein neuer Schulträger gesucht.

Die katholische Privatschule für Mädchen hat seit Jahren einen sehr guten Ruf für ihr Lehrengagement und die freundschaftliche Atmosphäre, sowohl unter den Schülerinnen als auch zwischen den Lehrkräften. Die Übermittlung von christlichen und sozialen Werten sowie das besondere Miteinander und die Gemeinschaft an der Schule sind für viele etwas ganz Besonderes. Die Lehranstalt liegt den Mitarbeitern und Schülerinnen daher sehr am Herzen. Auch zu den Ehemaligen-Treffen, die in regelmäßigen Abständen organisiert werden, kommen Schülerinnen und Lehrkräfte auch nach Jahrzehnten gerne wieder zurück, um die Schule zu besuchen.

Wir von der BAnane-Jugendredaktion haben aufgrund dessen einige Schülerinnen der Liebfrauenschule in Bensheim befragt, warum die LFS für sie so besonders ist?

Nele (16): Das Besondere an der LFS ist für mich, dass auf jede Schülerin einzeln eingegangen wird, sodass es beispielsweise auch auf der Realschule vorbereitende Kurse für die gymnasiale Oberstufe gibt. Auch der Zusammenhalt untereinander ist, wie man besonders in der aktuellen Situation sieht, sehr groß. Außerdem finde ich es sehr besonders, dass sich die Schülerinnen und die Schule generell für soziale Einrichtungen engagieren und es beispielsweise jedes Jahr eine Spendenaktion für das Bischöfliche Hilfswerk Misereor gibt.

Alina (17): Für mich ist die LFS besonders, weil wir Schülerinnen sowohl untereinander als auch zu den Lehrern ein sehr gutes Verhältnis haben. Viele Lehrer interessieren sich für die einzelne Schülerin und sehen einen nicht nur als eine von Hunderten. Dadurch entsteht eine sehr familiäre Atmosphäre in der Schulgemeinde. Auch die Werte, die unsere Schule an uns weitergibt, machen sie besonders und heben sie von anderen ab.

Victoria(16): Die LFS ist schon offensichtlich dadurch besonders, dass sie eine reine Mädchenschule ist. Aber was die Schule für mich außerdem persönlich macht, ist der Umgang miteinander. Denn sowohl der Umgang zwischen den Schülerinnen als auch mit den Lehrern ist sehr familiär. Man merkt außerdem, wie viel Mühe die Lehrer sich geben, ihren Schülerinnen zu helfen und sie zu unterstützen. Man bekommt immer Hilfe, wenn man sie benötigt, und die Lehrer haben immer ein offenes Ohr für einen.

Svenja(17): Dadurch, dass die LFS eine im Gegensatz zu anderen Schulen kleine Schülerzahl hat, hat man viel mehr das Gefühl einer Gemeinschaft anzugehören. Man kennt jeden oder hat zumindest jeden schon einmal gesehen, dadurch hat man ein sehr familiäres Gefühl. Das Verhältnis zu den Lehrern ist durch die überschaubare Schülerzahl auch viel enger und sie können sich mehr auf die einzelnen Schülerinnen konzentrieren und fokussieren. Außerdem wird man sehr vielfältig gefördert, egal, ob es um Naturwissenschaften oder Sprachen geht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass besonders das Gefühl einer Gemeinschaft anzugehören, den Schülerinnen der Liebfrauenschule sehr viel bedeutet. Die Schülerinnen fühlen sich individuell gefördert und schätzen die starke Unterstützung der Lehrkräfte. Das Lernumfeld an der LFS ist für viele etwas Besonderes, da sie sich dort sehr wohl fühlen und durch gute Zusammenarbeit mit den Lehrern Spaß am Lernen haben. Außerdem setzt sich die Schule für soziale Projekte wie zum Beispiel Misereor ein, was die Liebfrauenschule und ihre Bedeutung für die Schülerinnen sehr besonders macht. Mia Eck und Beate Sturm

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