Bensheim

Schwanheim Ab Sonntag wieder Gottesdienste

34 Plätze in der Mollerkirche

Archivartikel

Schwanheim.Die evangelische Kirchengemeinde Schwanheim startet mit Gottesdiensten wieder am Sonntag, 17. Mai. In Abstimmung mit dem Hygiene- und Schutzkonzept der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat der Kirchenvorstand ein Schutzkonzept für die Mollerkirche entwickelt.

Der Gottesdienst beginnt wie gewohnt um 10.15 Uhr, dauert aber kürzer. Mit einer verkürzten Liturgie, die der Kirchenvorstand noch beschließen wird, Verzicht auf den Gemeindegesang und allen schon bekannten Regeln werden die kommenden Gottesdienste gefeiert.

Mit Mund- und Nasenschutz

Zum Schutz der Anwesenden muss ein Mund- und Nasenschutz getragen werden, teilt die Kirchengemeinde mit. Die Niederschrift der Namen mit Adresse soll im Falle einer Infektion sicherstellen, dass alle Teilnehmenden des Gottesdienstes informiert werden können.

Diese Liste muss 21 Tage aufbewahrt werden und wird danach vernichtet. Es stehen 34 Plätze in der Kirche zur Verfügung, die auf den Bänken markiert sind. Ein Informationsschreiben sowie die Liturgie liegen an jedem Sitzplatz aus. Der Kirchenvorstand wird die freundliche Rolle des Platzanweisers übernehmen und steht bei Fragen zur Verfügung.

Eine Erleichterung erhofft sich der Kirchenvorstand, wenn alle Gottesdienstfeiernden eine Karte mit ihrem Namen und Adresse sowie Telefonnummer schon zu Beginn des Gottesdienstes bereithalten und in ein Körbchen ablegen. Damit kann man die Warteschlange vor der Kirche und das zeitaufwändige Eintragen in eine Liste verkürzen.

Eine telefonische Anmeldung wie in anderen Kirchengemeinden vorgesehen, hält man zur Zeit in Schwanheim noch nicht für nötig: „In unserer Kirche ist genügend Platz, wir haben noch Raum zum Atmen“, sagt Kirchenvorstandsvorsitzende Angelika Koep. Ob bei den Regeln nachgebessert werden muss und ob sie praktikabel sind, wird man nach einigen Gottesdiensten sehen.

In den Filialorten Langwaden und Rodau muss noch auf eine Öffnung der Gottesdiensträume verzichtet werden. Der Personalaufwand sei höher als sonst. Die Vorbereitung der Kirche und die verpflichtende Nachsorge mit Desinfektion mache diese Entscheidung nötig, heißt es weiter.

„Wir hoffen aber, dass zumindest im Juni ein Gottesdienst in den Filialorten gefeiert werden kann. Auch für Prediger und Organisten wird das Schutzkonzept eine neue Herausforderung darstellen“, schreibt Pfarrerin Beatrice Northe, die die Vakanzvertretung in der evangelischen Kirchengemeinde Schwanheim übernommen hat.

„Zudem erreichen uns wöchentlich neue Vorgaben zur Öffnung des öffentlichen Lebens, so dass das heute aufgestellte Konzept in der nächsten Woche schon wieder Makulatur sein kann“, heißt es abschließend. red

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