Bensheim

Freundeskreis Hilfstransport in die ungarische Partnerstadt / Schulmöbel aus Auerbach

350 Kisten für Mohács

Archivartikel

Bensheim.In dieser Woche wurde der 35. Hilfstransport des deutsch-ungarischen Freundeskreises Bensheim – Mohács auf die Reise in die 1150 Kilometer entfernte südungarische Partnerstadt geschickt. Sechs Stunden dauerte es, ehe die Waren, die in der neuen Bensheimer Multifunktionshalle gelagert waren, von den 13 Helfern des Freundeskreises auf dem riesigen 13,5 Meter langen Lkw verstaut waren. Dabei wurden ungefähr 21 Tonnen an Wertsachen bewegt.

Die rund 350 Kisten, gefüllt mit Winterkleidung, Kleidern, Anzügen, Mäntel, Anoraks, Hosen, Pullover, aber auch Kinderbekleidung für Babys und Heranwachsende, Spielsachen, neuer Bettwäsche Schuhen, Jacken, Blusen und Hemden wurden im riesigen Bauch des Lasters untergebracht. Daneben wurden neuwertige Fahrräder, ein halbes Dutzend Rollatoren, Kühlschränke, handwerkliche Gerätschaften und Elektronikartikel verstaut.

Außerdem, und das nahm den meisten Platz auf der Ladefläche ein, wurden Schulmöbel, Tische, Stühle und Bänke aus der Schlossbergschule Auerbach geladen sowie das gut erhaltene Mobiliar des früheren Bensheimer Seniorentreffs in der Fußgängerzone. Weiter waren eine stattliche Anzahl von Kisten und Kartons mit Bett- und Handtüchern sowie Hygieneartikeln für das Behinderten- Sozial- und Altenheim bestimmt, ebenso für das Obdachlosenheim.

Wie Vorstandsmitglied Willi Schobel sagte, war der jetzige Transport wahrscheinlich der größte, der je auf die Reise fast an die kroatische Grenze Ungarns ging. Die 20 Tonnen an Gegenständen des täglichen Bedarfs wurden in Bensheim und Umgebung gesammelt.

Dank an alle Spender

Der Dank des Bensheimer Freundeskreises gilt allen Spendern, aber auch Geldgebern, die die Kosten für die Lkw-Fahrt mitfinanziert haben. Die immerhin fast 1300 Euro kostete. Die vielen freiwilligen Stunden der Bensheimer Helfer, die die Gegenstände einsammelten, teilweise zu Hause gewaschen oder auf eigene Kosten haben reinigen lassen, gar nicht mitgerechnet.

Klar, dass den Helfern um Willi Schobel, Reinhard Grohrock, Siegfried Hess, Harald Alt, Peter Hinkel, Peter Illing, Gerhard Herrmann, Franz Schäfer, Walter Müller, Walther Fitz, Seppl Diehl, Hans Eipl und Franz Müller sowie dem ungarischen Fahrer Andreas Klaics nach der Arbeit eine Stärkung gereicht wurde. mül

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