Bensheim

Wallfahrt Frauen von Sankt Georg und Umgebung empfangen Segen in Walldürn

Über den Russenpfad in zwei Etappen nach Amorbach gewandert

Archivartikel

Bensheim.„Suche den Frieden, jage ihm nach“ war das Leitwort der diesjährigen Frauenfußwallfahrt, die Bensheimer Frauen in zwei Etappen nach Walldürn führte. Bei perfektem Wanderwetter startete eine Gruppe von 22 Frauen aus Bensheim und Umgebung und Thomas Catta, dem Stadtpfarrer von Sankt Georg in Bensheim, bei der Walburgiskapelle.

55 Kilometer mit teilweise anspruchsvollen Wegstrecken lagen vor der Pilgergruppe, die im vierten Jahr von Angela Schmidt geleitet wurde.

An bestimmten Stellen, entweder in der Natur oder in Kirchengebäuden an der Wegstrecke, wurde inne gehalten und das Leitwort mit Texten, Lieder oder Meditationen näher betrachtet. Eine ganze Reihe neuer Teilnehmerinnen kam – neben den teilweise über viele Jahre erfahrenen Pilgerinnen – am ersten Abend erschöpft aber glücklich in Boxbrunn an. In der Dorfkapelle feierte Pfarrer Catta mit der Gruppe, und vielen zu diesem Anlass aus Bensheim angereisten Gästen, einen Gottesdienst, bevor der Tag in gemütlicher Runde beim Abendessen ausklang.

Nicole Zach unterstützte musikalisch den Gottesdienst mit Orgel und Querflöte. Abends hatte sie eine Überraschung für die Pilgergruppe parat. Sie sah die gesellige Runde als Generalprobe für ihren Auftritt auf dem Lorscher Johannisfest.

Der zweite Tag führte über den Russenpfad nach Amorbach, wo die Gruppe traditionsgemäß von Bürgermeister Schmitt zu einem Umtrunk eingeladen wurde. Gestärkt durch selbst gebackenen Streuselkuchen und Kaffee machte sich die Pilgergruppe auf die letzte Etappe nach Walldürn. Am Geriatrie-Zentrum empfingen Messdiener und ein Pfarrgemeinderatsmitglied von Walldürn die Pilger und begleiteten sie in die Basilika. Vor der Basilika wurde die Gruppe von einem Diakon empfangen. Diese persönliche Begrüßung und den anschließenden Wallfahrtssegen empfanden viele Teilnehmerinnen als einen erhabenen Moment, sodass der strapaziöse Weg ganz in Vergessenheit geriet.

Nach dem Vorabendgottesdienst hörte man aus den Reihen der Neulinge: „Das war zwar meine erste, aber sicher nicht meine letzte Wallfahrt!“ red

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