Bensheim

Badesee Am Sonntag bildete sich vor dem Eingang eine lange Warteschlange

Am Nachmittag „stark frequentiert“

Archivartikel

Bensheim.Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad zog es viele Menschen am Sonntag zu den Freibädern und Baggerseen der Region. Am Badesee in Bensheim machten viele jedoch enttäuscht wieder kehrt – und das, obwohl noch genügend Platz am See war. Doch die Warteschlange vor dem Eingangsbereich zog sich um die Mittagszeit quer über den Parkplatz.

Was war der Grund für die langen Schlangen und Wartezeiten?

„Das schöne Wetter und Temperaturen über 30 Grad sind natürlich wie jedes Jahr Anlass, unseren Badesee und die Freibäder aufzusuchen“, schreibt die GGEW AG auf Nachfrage dieser Zeitung. „Auch wirkt die Warteschlange optisch länger aufgrund des eingehaltenen Abstands der Gäste.“ Zudem seien am Sonntag viele Ortsfremde und Erstbesucher zum See gekommen. Wie jedes Jahr sei es in den Stoßzeiten zu Schlangen und Wartezeiten an den Kassen gekommen. „Gerade zwischen 12 und 16 Uhr sind wir stark frequentiert.“ Aktuell habe man erhöhte Beratungswünsche an den Kassen. Beispielsweise, ob Einzel- oder Zehnerkarten mehr Sinn machen oder ob man am Badesee grillen darf. Somit verzögere sich derzeit etwas die Einlassgeschwindigkeit im Eingangsbereich, „da wir natürlich auf alle Fragen unserer Badegäste eingehen möchten“, so die GGEW.

Wie liefen die ersten Wochen unter „Corona-Bedingungen“ am Badesee und im Freibad?

Laut dem Betreiber kam es zu wenig Überbelastung, die Badegäste hielten sich an die neuen Hygiene- und Abstandsregeln. Natürlich gebe es den ein oder anderen, der sich noch an die Corona-Spielregeln gewöhnen müsse. „Aber wir sind froh, mit dem neuen Hygienekonzept die Auflagen zu erfüllen und die Möglichkeit der Öffnung zu gewährleisten.“

Wie sieht die erste Bilanz der GGEW AG aus?

„Wir freuen uns, dass trotz zeitlicher Verzögerung – aufgrund der neuen Auflagen – es uns möglich war, das Freibad, den Badesee und das Waldschwimmbad in Lorsch auch in diesen anspruchsvollen Zeiten für die Gäste öffnen zu können.“ Nicht alle Badeseen in Deutschland hätten dies leisten können. „Unser Bäderteam macht auch in diesen bewegten Zeiten einen sehr guten Job“, schreibt die GGEW AG. cim

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