Bensheim

Parkinson-Gruppe Vortrag über Vorsorgevollmacht

Angelegenheiten regeln

Archivartikel

Bensheim.Bei der Regionalgruppe der Parkinson-Vereinigung stieß der Vortrag zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung auf ein großes Interesse. Nahezu vierzig Personen waren in das Awo-Sozialzentrum gekommen.

Vorsitzende Ingrid Hofmann begrüßte Elfriede Brockenauer vom VdK-Kreisverband Bergstraße, deren Ausführungen von Ehemann Dietmar ergänzt wurden. Die Referentin wies auf die Bedeutung der Vorsorgevollmacht hin, die bei der Regelung von Angelegenheiten dann gilt, wenn eine eigene Entscheidung nicht mehr möglich ist. Dies könnte bei einem Unfall, bei einer Erkrankung oder auch im Alter sein.

Dann sollte festgelegt sein, wer für den Betroffenen entscheidet und handelt. Dadurch könnte eine gesetzliche Betreuung verhindert werden, die sonst zum Tragen komme, wenn eine Vorsorgevollmacht nicht vorliegt. Es wurden alle Möglichkeiten einer Vollmacht besprochen und auf die vorliegenden Vordrucke des Bundesjustizministeriums und der Hilfsverbände hingewiesen.

Gelungene Veranstaltung

Von den Anwesenden wurden viele Probleme aufgeworfen oder Fragen gestellt, die von den Eheleuten Brockenauer beantwortet wurden. Der zweite Teil des Vortrags widmete sich der Patientenverfügung. Diese sollte zusätzlich zur Vorsorgevollmacht erstellt werden für alle Möglichkeiten bei Krankheit hin bis zum Sterbeprozess.

Insgesamt war es eine gelungene Informationsveranstaltung, für die sich die Vorsitzende Ingrid Hofmann mit einem Blumengruß bedankte. mz

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