Bensheim

Liebfrauenschule Fünf Schülerinnen erhielten Urkunden / Marie Schüßler in der nächsten Runde

Bei der Biologie-Olympiade erfolgreich

Bensheim.Fünf angehende Abiturientinnen der Liebfrauenschule aus den beiden Leistungskursen Biologie hatten im Sommer an der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) teilgenommen, jetzt erhielten alle ihre entsprechenden Urkunden. Eine Schülerin, Marie Schüßler, hat die zweite Auswahlrunde erreicht.

Insgesamt finden vier Auswahlrunden statt. Mitmachen können alle Jugendlichen, die im Jahr der IBO eine weiterführende Schule besuchen, in der Regel Schüler der Sekundarstufe II, die nicht älter als 20 Jahre sind.

In der ersten Runde müssen einzelne Schüler vier offen gestellte Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie bearbeiten. Sie können mit Hilfe von Fachliteratur und Internet als Hausarbeit gelöst werden; in der Regel ist auch eine praktische Aufgabenstellung enthalten, bei der zu Hause ein Versuch durchgeführt, protokolliert und ausgewertet wird.

Die Aufgaben liegen über dem Niveau des Schulstoffs. Und dank unterschiedlicher Lehrpläne in den Bundesländern tauchen auch Themen auf, die im Unterricht noch gar nicht behandelt worden sind. Die IBO hat ihre eigenen Regularien. Umso erfreulicher ist es, wenn dennoch – zusätzlich zum normalen Schulbetrieb – Schülerinnen sich der Herausforderung stellen und an der IBO beteiligen.

Insgesamt 1154 Teilnehmer haben nun die erste Runde überstanden, 508 von ihnen stehen in der zweiten Auswahlrunde. Sie müssen im November unter Fachlehreraufsicht eine zweistündige Klausur schreiben. Hier gilt es sowohl Multiple-Choice- als auch komplexere Aufgaben aus unterschiedlichen Teilgebieten der Biologie zu bearbeiten. Der Schwierigkeitsgrad ist von Runde zu Runde zunehmend.

Die Internationale Biologieolympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Schüler insbesondere der Sekundarstufe II dient. Der Wettbewerb wird auf nationaler und internationaler Ebene vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. red

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