Bensheim

Segelflug Beim „Opa-Wolf-Pokal“ sind Christopher Hoffmann und Christopher Hartmann erfolgreich

Bensheimer Piloten mit Punktlandung

Bensheim.Üblicherweise landet man bei einem Ziellandewettbewerb – wie es der Name schon sagt – genau an einem Punkt (meist das Landetuch). Beim traditionsreichen „Opa-Wolf-Pokal“ dagegen muss man möglichst dicht an das Landetuch heranrollen oder auf der Kufe heranrutschen, der Aufsetzpunkt spielt keine Rolle. Daher sind nur Holzflugzeuge mit einer Kufe erlaubt: alte „Kisten“ wie Ka 8 oder ASK 13, aber keine modernen Kunststoffsegelflieger.

Aus ganz Südhessen trafen sich fast 50 Piloten mit ihren Oldtimern am Flugplatz Altenbachtal (bei Aschaffenburg/Bayern). Nach dem Windenstart und einer kurzen Platzrunde ging es direkt wieder zur Landung. „Die sind hier nicht ganz einfach: ansteigendes Gelände, der Wald davor, dann noch der zunehmend auffrischende Wind“, kommentierte Pilot Axel Allgaier. Doch alle Teilnehmer, auch die Flugschüler, meisterten die anspruchsvolle Aufgabe.

Mannschaftssieg errungen

Alle waren mit Begeisterung dabei. „Es geht um den Spaß“, betont Pilot Karsten Piepenburg beim Zurückschieben des Flugzeuges. Man tauschte sich mit anderen Vereinen aus, half sich gegenseitig, kommentierte und witzelte zusammen. Nur auf die sonst übliche Abschlussfeier im Warmen mussten die Teilnehmer dieses Jahr verzichten.

Bester der neun Bensheimer Piloten war Christopher Hoffmann auf dem vierten Platz. Er konnte sich aber zusammen mit Christopher Hartmann nicht nur über den Mannschaftssieg freuen, sondern auch darüber, dass damit der nächste Opa-Wolf-Pokal 2021 in Bensheim stattfinden wird. „Opa Wolf“ war übrigens kein Flieger, sondern ein segelflugbegeisterter Künstler aus Seligenstadt, zu dessen Ehren dieser Wettbewerb vor etwa 50 Jahren ins Leben gerufen wurde. red

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