Bensheim

Odenwaldklub Abwechslungsreiche Wanderwoche führte nach Füssen und Umgebung

Berge, Seen und Musik

Archivartikel

BEnsheim.Kürzlich verbrachte der Odenwaldklub Bensheim mit 28 Personen eine Wanderwoche in Schwangau bei Füssen. Der Wettergott hatte es gut gemeint und bis zum Freitagnachmittag mit Sonnenschein den Aufenthalt versüßt. Im Hotel angekommen, erkundete die Gruppe mit einem Spaziergang zum Forggensee die nähere Umgebung.

Täglich waren drei Wanderungen mit unterschiedlichen Lauflängen sowie Auf- und Abstiegen im Angebot. Mit der Auffahrt zum Tegelberg (1700 Meter), dem Hausberg von Schwangau, begann die Wanderwoche.

Der Tag schloss mit einem Besuch der Abendveranstaltung „Alphornblasen“ am Alpsee in Hohenschwangau und einer kleinen Nachtwanderung nach Schwangau ab. Das gemeinsame Ziel am Dienstag war die „Alpe Beichelstein“ (1027 Meter). Die einen umrundeten den Hopfensee und gelangten mit dem Taxi zur Mittagsrast, die anderen wanderten vom Hopfensee, vorbei am Faulensee über das Koppenkreuz (916 Meter), dem Pestfriedhof Rieden hinauf zur Alpe. Die Belohnung war der Blick über den Hopfensee in die Ostallgäuer Alpen mit dem dominierenden Berg „Säuling“ (2039 Meter). Eine Bustour über Reutte am Plansee entlang mit einem Besuch des 1870 bis 1878 entstandenen „Schloss Linderhof“ sowie einem Aufenthalt in Oberammergau, dem Holzschnitzerdorf mit „Lüftelmalereien“ an den Hausfassaden, als Passionsspielort mit internationaler Bekanntheit, füllten den Mittwoch aus.

Mit dem Schiff zum Musicalhaus

Der Ausgangspunkt zu den Aktivitäten am Donnerstag war der Weißensee im Ortsteil Oberkirch. Auf dem Weißensee-Rundweg wanderte eine Gruppe an Wasserfällen vorbei und über den Hugo-Ludwig-Steg an der tiefsten Stelle des Sees zu einer Besonderheit dem kleinen Felsentor das „Törle“. Die zweite Gruppe nahm kurz darauf den Weg hoch zum geheimnisvollen Alatsee, der als Schauplatz eines erfolgreichen Allgäu-Krimis Berühmtheit erlangte.

Drei Teilnehmer liefen vom Weißensee und am Alatsee vorbei hinauf zur urigen Salober Alm (1150 Meter). Am frühen Abend besuchte die Gruppe gemeinsam die Wieskirche, eine der berühmtesten Rokkokokirchen der Welt, und nahm an der Veranstaltung „Musik und Wort“ mit festlicher Orgelmusik und meditativen Texten teil.

Der Freitag begann mit der Stadtführung in Füssen und dem Besuch des Lechfalls, Am Nachmittag legte das Schiff nach einer eineinhalbstündigen Fahrt auf dem Forggensee am Musicalhaus Füssen an, und die Teilnehmer besuchten nach dem Abendessen das Musical „König Ludwig II“. Der letzte Tag führte die Wandergruppe im strömenden Regen in das Tannheimer Tal.

Von Tannheim aus wanderten die einen und die anderen fuhren mit dem Bus oder dem Tannheimer Alpenexpress zum Vilsalpsee. Das Gebiet um den Vilsalpsee ist seit über 50 Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen und gleichzeitig Natura-2000-Gebiet. Von dort ging es weiter bis zur Vilsalpe und dem Bergacht Wasserfall.

Der Abschluss der Wanderwoche war in einem Café am Haldensee im Tannheimer Tal. Die Organisation und Durchführung hatte Brigitte Bach, die Führung der Kurztouren übernahm spontan Anita Stalf. red

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