Bensheim

Fehlheim Am Wochenende wurde Kerb im Stadtteil gefeiert

Bieranstich außer Kontrolle

Archivartikel

Fehlheim.In Fehlheim wurde am vergangenen Wochenende Kerb gefeiert. Und wenn auch der Kerweumzug am gestrigen Sonntag alljährlich der Höhepunkt des Dorffestes ist, so ist der Bieranstich am Tag zuvor auch ein wichtiges Ereignis. Weniger wegen des Freibiers, das nach gelungen Hammerschlägen fließt, sondern vielmehr wegen des geselligen Beisammenseins auf dem Dorfplatz.

Am Samstag hatte man den Eindruck, ganz Fehlheim war zusammengekommen, um an dem warmen Spätsommerabend Kerb zu feiern. Auf der Bühne spielten die Original Feierabend Musikanten Stimmungsmusik und pünktlich um 20 Uhr kamen die Traditionsfiguren der Kerb hinzu, um mit den Schirmherren den Bieranstich zu vollziehen.

Peppone ohne Don Camillo

Zunächst bedankte sich aber Lothar Mundt als Vorsitzender des Kerwekomitees bei Alois Wetzel, Kalli Wetzel und Franz-Josef Brunnengräber, die dafür gesorgt hatten, dass Fehlheim seit langer Zeit wieder einen Kerwebaum hat, der am Sonntag aufgestellt wurde.

Ortsvorsteher Rico Klos als einer der Schirmherren hatte eine launige Rede in Fehlheimer Mundart vorbereitet, in der er sich als Peppone und seinen Mit-Schirmherrn Pfarrer Äneas Opitek als Don Camillo bezeichnete.

Launig fügte Klos hinzu, dass sie beide als Schirmherren hier stehen – „Ich mit Frau un er ohne“. Er musste umdichten, denn er stand auch ohne Pfarrer Opitek da, der sich kurzfristig entschuldigen ließ, da er eine anderweitige Verpflichtung hatte.

Und so schwang Kerwepfarrer Martin Brunnengräber den Holzhammer. Da man zunächst vergessen hatte, den Dichtungsring am Hahn zu befestigen, befeuchtete einiges vom leckeren Gerstensaft den Dorfplatz. Dann aber konnte der Bierkrug der Menge präsentiert werden und das Freibier den Zuschauern ausgeschenkt werden. Bericht über Festzug und Kerweredd in der morgigen Ausgabe. tn

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