Bensheim

Kinderbetreuung Fraktion will Eltern entlasten / Eigenbetrieb soll Umsetzung prüfen

CDU für Kita-Öffnung in den Ferien

Archivartikel

Bensheim.In diesem Jahr sollen die Kindertagesstätten während der Sommerferien geöffnet bleiben. Das schlägt die CDU-Fraktion vor. Nachdem die Einrichtungen in den vergangenen Wochen geschlossen waren aufgrund der Kontaktverbote, die die Ausbreitung des Corona-Virus verhindern sollen, könne der Betrieb in den nächsten Monaten nicht im normalen Rhythmus wieder aufgenommen werden.

„Für die Eltern, die eigentlich auf die Betreuung angewiesen sind, war es eine Herausforderung, dass die Angebote weggefallen sind und dies gerade noch andauert“, erklärt CDU-Stadtverordneter Henning Ameis. „In der bevorstehenden Ferienzeit, in der viele weiter berufstätig sein werden und nicht in Urlaub fahren, würde es das Leben der Familien erleichern, wenn die Kindertagesstätten geöffnet blieben.“

Die Christdemokraten haben den städtischen Eigenbetrieb Kinderbetreuung gebeten, eine entsprechende Änderung der Schließzeiten in diesem Sommer zu prüfen und diese möglichst kurz zu halten. Auch die freien Träger sollen entsprechend verfahren. Als zuständiger Dezernent hat Bürgermeister Rolf Richter bereits mitgeteilt, dass hierzu Überlegungen angestellt würden.

„Die Betreuung der Kinder im Vorschulalter ist angesichts der aktuell bestehenden Vorgaben, die zum Schutz vor Ansteckung mit dem Virus erforderlich sind, eine schwierige Aufgabe. Wir erkennen an, dass seitens der Stadt und der Einrichtungen alle Bemühungen unternommen werden, um die Kinder aufnehmen zu können“, sagt CDU-Stadtverordnete Sibylle Becker.

Derzeit gibt es eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in Berufen tätig sind, die als besonders systemrelevant gelten. Aktuell nehmen über 200 Kinder im Vorschulalter dieses Angebot in Bensheim in Anspruch, wie die Union berichtet. Abgesagt sind – wie bereits berichtet –allerdings die Ferienspiele, die in den ersten beiden Wochen der Sommerferien stattfinden sollten. Die CDU bedauert, dass die Stadt diese nicht durchführen kann. Doch lässt sich das Programm nicht planen, weil die künftigen Vorgaben zu Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen nicht absehbar seien . Auch stehen die erforderlichen Helfer nicht zur Verfügung. red

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