Bensheim

Verkehr Kontrollen werden durch die Stadtpolizei

Falschparken wird deutlich teurer

Archivartikel

Bensheim.Aufgrund vermehrter Beschwerden von Bürgern weist die Stadt Bensheim darauf hin, dass Verkehrs- und Parkkontrollen selbstverständlich weiterhin von der Stadtpolizei durchgeführt werden.

Natürlich wird auch entsprechend der seit vergangener Woche geltenden Novelle der Straßenverkehrsordnung gehandelt. Diese stellt zum Beispiel klar, dass das Nebeneinanderfahren von Radfahrenden grundsätzlich gestattet ist. Lediglich wenn andere Verkehrsteilnehmende behindert werden, muss hintereinander gefahren werden.

Außerdem gilt ein generelles Haltverbot auf Schutzstreifen, die den Rad- und den Autoverkehr mit einer gestrichelten weißen Linie trennen.

Halten in zweiter Reihe

Mit der StVO-Novelle gehen zudem neue und erhöhte Geldbußen einher – insbesondere für das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen sowie das jetzt unerlaubte Halten auf Schutzstreifen und das Parken und Halten in zweiter Reihe. Für diese Verkehrsverstöße wurden die Geldbußen von ab 15 Euro auf bis zu 100 Euro erhöht.

Bei schwereren Verstößen ist darüber hinaus der Eintrag eines Punktes in das Fahreignungsregister vorgesehen: Wenn durch das verbotswidrige Parken oder Halten in zweiter Reihe und auf Fahrradschutzstreifen oder Parken auf Geh- und Radwegen andere Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet werden, eine Sachbeschädigung erfolgt ist oder das Fahrzeug auf dem Geh- oder Radweg länger als eine Stunde parkt.

100 statt 25 Euro

Außerdem werden die Geldbußen für das unberechtigte Parken auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz von 35 auf 55 Euro angehoben. Auch die Geldbuße für das rechtswidrige Parken an engen oder unübersichtlichen Straßenstellen oder im Bereich einer scharfen Kurve wird von 15 auf 35 Euro angehoben.

Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird statt bis zu 15 Euro mit einer Sanktion bis zu 25 Euro geahndet, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, linksseitig angelegten Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird statt bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. ps

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