Bensheim

Bürgermeisterwahlkampf Christine Klein besuchte das Familienzentrum

Familienangebote vernetzen

Archivartikel

Bensheim.Bürgermeisterkandidatin Christine Klein besuchte im Rahmen ihres Wahlkampfes das Familienzentrum Bensheim. Sie tauschte sich mit der Vorsitzenden Birgit Siefert und der Geschäftsführerin Katharina Naegele aus.

Die Förderung von Familien, Frauen, Kindern und Jugendlichen liegen der unabhängigen Bürgermeisterkandidatin besonders am Herzen. Seit vielen Jahren setzt sie sich für die Rechte von Frauen und Kindern ein. Nicht nur regional, sondern bundesweit und international sei sie dazu gut vernetzt.

So waren die Anliegen des Familienzentrums der Mittelpunkt des Gesprächs. „Als Bürgermeisterin werde ich das Familienzentrum aktiv unterstützen. Dazu gehört es, ein Haus zu finden, in dem unter einem Dach die wertvolle soziale Arbeit geleistet werden kann“, betonte Christine Klein. Die Anmietung der Räume im ehemaligen Bürohaus Werner in der unteren Fußgängerzone dürften nur eine Notlösung sein. Gleichzeitig sagte die Bürgermeisterkandidatin im Falle ihrer Wahl zu, die bestehenden Angebote unterschiedlicher Träger zu vernetzten.

„Aus dem Nebeneinander soll ein Miteinander werden. Mit aufeinander aufbauenden Angeboten für Frauen und Familien können Synergien geschaffen werden“, resümierte Christine Klein. Sie denkt dabei an ein Büro für „Familie und Soziales“ im Rathaus, das sich für die Koordination aller Angebote verantwortlich zeigt.

Die Frauen tauschten sich intensiv über die vielfältigen Aktivitäten des Familienzentrums aus. Seit vielen Jahren bestehen gute Kontakte zwischen den Vereinen Familienzentrum Bensheim und Frauenhaus Bergstraße. Die Bürgermeisterkandidatin ist seit fast 20 Jahren Vorsitzende des Vereins Frauenhaus. Trotzdem ist Christine Klein von der breit aufgestellten Arbeit aufs Neue beeindruckt.

1996 gründeten Frauen und Mütter das Frauen- und Familienzentrum als Hilfe zur Selbsthilfe. Zwischenzeitlich ist der ehrenamtlich geführte Verein ein wachsendes Unternehmen – 83 Mitarbeiterinnen und sieben Mitarbeiter, außerdem 70 Frauen, die als Honorarkräfte dort arbeiten, und 30 Frauen engagieren sich ehrenamtlich. „Das soziale Engagement unserer Bürger macht Bensheim für mich so wertvoll“, sagte Christine Klein und bedankte sich bei Birgit Siefert und Katharina Naegele für deren Einsatz. red

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