Bensheim

Herbstgespräch Mandatsträger trafen sich mit Präsidiumsmitgliedern der TSV Auerbach

FDP: Lösung für Italia-Sportplatz finden

Archivartikel

Bensheim.Zu ihrem jährlichen Herbstgespräch kamen Präsidiumssmitglieder der TSV Auerbach und Mandatsträger der FDP zusammen. Präsident Günther Kuch machte deutlich, dass sich die TSV-Gemeinde über etwas mehr Unterstützung seitens der Stadt Bensheim für die Unterhaltung der mittlerweile drei Sporthallen mit den dazugehörigen Sozialräumen freuen würde.

Die TSV habe mit viel Aufwand und auf eigenes Risiko Sportstätten bisher immer selbst gebaut und betrieben. Hierdurch stehen indirekt auch mehr Kapazitäten für die anderen Bensheimer Sportvereine zur Verfügung. Das Beachfeld, dass die TSV mit Unterstützung seitens Stadt, Kreis, Land Hessen und Hessischem Turnverband anlässlich des Hessischen Landesturnfestes in Eigenregie gebaut und in Betrieb genommen hatte, werde gut angenommen und häufig genutzt, so Kuch weiter, auch von Sportlern außerhalb Bensheims.

Nach längerem zeitlichen Vorlauf komme zudem im Frühjahr auch der „Pump Track“, eine Bahn für Rollator- und Rollstuhlfahrer sowie Kinder mit Bobby Cars, Laufrädern und Tretrollern hinzu, damit diese adäquat üben und trainieren könnten.

Den neuen Sportplatz des FC Italia würde die TSV Auerbach gerne nutzen, so Vizepräsident Bernd Linke, aber aufgrund der nach wie vor fehlenden Toiletten und Umkleidekabinen sei dies auf absehbare Zeit nicht möglich. Stattdessen belege der FC Italia Kapazitäten bei der TSV, wodurch die Leistungsfähigkeit der TSV-Infrastruktur ungeplant stark strapaziert werde.

Die Freidemokraten äußerten die Überlegung, ob es eventuell nicht besser wäre, wenn zum Beispiel die benachbarte FSG Bensheim das ursprünglich für den FC Italia vorgesehene Objekt mit übernehme, zu Ende baue, im vorgesehenen Umfang von ein bis zwei Tagen pro Woche selbst nutze und ansonsten die restlichen Kapazitäten gegen Entgelt dem FC Italia und der TSV Auerbach zur Verfügung stelle. Damit wäre unter Umständen allen Beteiligten besser gedient, als mit einer weiteren Hängepartie bezüglich Fertigstellung der Gesamtanlage.

Ein weiteres Thema war die fehlende Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe der TSV-Einrichtungen. Angesichts des unveränderten Bedarfs nach einer solchen Haltestelle besonders für Kinder und Jugendliche würden jetzt auch noch Besucher des neuen Ärztehauses und Dialysezentrums als Nutzer in Frage kommen.

Die frühere Auskunft der Verwaltung aufgrund einer FDP-Anfrage, wonach die Haltestelle Schillerstraße ausreiche, sei nicht akzeptabel. FDP-Fraktionschef Holger Steinert sagte zu, einen Antrag auf Einbezug einer Haltestelle in den Verkehrsentwicklungsplan zu stellen.

Auch bezüglich der unbefriedigenden Parkplatzsituation unmittelbar an den TSV-Gebäuden und den Sportanlagen habe sich leider nichts geändert. Die Freidemokraten sind nach wie vor der Überzeugung, dass man durch die Verlegung des Skaterplatzes, der auf einem Teil des Parkplatzes errichtet wurde und seither kostbaren Parkraum wegnehme, und eine Neuordnung der Stellflächen zumindest eine spürbare Linderung des Problems erreicht werden könnte und „werden auch im Hinblick auf die angespannte Parksituation am Berliner Ring nicht locker lassen“, so die FDP-Ortsbeiratsmitglieder West, Harald Boeddinghaus, und Auerbach, Rolf Schepp, abschließend. red

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