Bensheim

BfB Sparkasse Thema bei zwei Telefonkonferenzen

Fusion und Neubaupläne

Archivartikel

Bensheim.Die Sanierung der Sparkasse und der Bereich Fusion und Zusammenarbeit der Sparkassen stehen auf der Tagesordnung der beiden ersten Telefonkonferenzen der Fraktion der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) am heutigen Montag (4.) und am Dienstag (5.) jeweils ab 18 Uhr.

Die Gründe für den Abriss des Sparkassengebäudes am Bahnhof müssten für die Öffentlichkeit, die Sparkassenkunden und die kommunalen Gremien der Stadt Bensheim und der umliegenden Kommunen transparent dargelegt werden.

„Wir vermissen eine transparente und belegbare Darstellung der Gründe für einen Abriss und vermuten eine Aneinanderreihung von Fehleinschätzungen, die bei der Sparkasse Bensheim zu hohen Ausgaben geführt haben. Die neugewählte Bürgermeisterin Christine Klein ist aufgefordert, sich umgehend ein eigenes Bild zu diesem Thema zu machen und dazu entsprechenden Einfluss in den Sparkassengremien bekommt“, fordert Stadtverordneter Norbert Koller.

Kaum ein Bereich in der Wirtschaft werde sich so umfassend weiterentwickeln wie der Bereich des Banken- und Sparkassensektors. Fusionen und Zusammenarbeit bestimmten das Geschehen, um Kosten zu sparen und damit die Chance zu haben, in einem überschaubaren Zeitraum noch bestehen zu können. „Wir brauchen eine Sparkasse mit einer starken Verankerung vor Ort. Diese Sparkasse kann aber genauso gut Sparkasse Bergstraße heißen und mit unseren Nachbarn fusionieren“, wiederholt die BfB ein ihrer bekannten Forderungen.

Was spreche gegen eine Fusion und eine enge Zusammenarbeit mit der Nachbarsparkasse? Das müsse auch in Bensheim ernsthaft geprüft werden zum Nutzen aller. Die neue Bürgermeisterin Christine Klein müsse ihre Chance bekommen, die Situation mit Fachleuten neu zu bewerten und das Ruder im Interesse der Sparkassen-Kunden und der beteiligten Kommunen umzusteuern.

Dass der ehemalige Bürgermeister Rolf Richter noch an entscheidender Stelle einen neuen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse ab 1. Juli durchsetze, sei mehr als grenzwertig. Die künftigen Entscheidungen bei der Sparkasse Bensheim hätte er seiner Nachfolgerin zusammen mit den anderen beteiligten Kommunen überlassen müssen, meint Franz Apfel. red

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