Bensheim

Tag der Umwelt BfB begrüßt Festlegung in Bebauungsplänen

„Gärten des Grauens“ in Neubaugebieten tabu

Bensheim.„Bensheim – Stadt der Blüten und des Weines“ – diese Marke soll nach Ansicht der Wählergemeinschaft „Bürger für Bensheim“ (BfB) mit neuem Leben gefüllt werden. Neben Blühstreifen und Blühwiesen auf städtischem Gelände sollen auch Blühwiesen auf Firmengelände angelegt werden, um Insekten und Vögeln Gelände zurückzugeben.

„Im Haushaltsplan für 2019 hatten wir uns mit unseren Koalitionspartnern mit der Erhöhung der Finanzmittel für Blühstreifen gegen die Opposition durchsetzen müssen“, schreibt BfB-Stadtverordneter Franz Apfel zum heutigen Tag der Umwelt.

In den neuen Baugebieten Langgewann (Fehlheim) und EKZ-Gelände in der Wormser Straße sind keine „Gärten des Grauens“ (sogenannte Schotter-Gärten) mehr zulässig. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass bei den zukünftigen Änderungen in Bebauungsplänen diese Regelung immer ein Thema wird“, informiert BfB-Stadtverordnete Ulrike Vogt-Saggau.

Im Haushalt der Stadt Bensheim wurden nach einem Änderungsantrag der BfB zusammen mit den Koalitionspartnern CDU und GLB 5000 Euro für eine Aktion zum Baum des Jahres in den Haushalt eingestellt.

Der Baum des Jahres 2019 ist die Flatter-Ulme. Eine bestimmte Anzahl dieser bis zu 35 Meter groß werdenden Bäume soll zusammen mit dem Gewässerverband Bergstraße in geeigneten Lebensräumen angepflanzt werden.

„Neben den zusätzlichen Finanzmitteln im Haushalt, ist es uns gelungen auch einen wichtigen Akzent für die blühende Bergstraße in Form der kostenlosen Abgabe von Obstbäumen zu setzen“, schreibt die BfB. Die Ausgabe durch die Stadtverwaltung soll im Herbst dieses Jahres erfolgen.

„Diese Arbeit wollen wir im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten auch im Jahr 2020 fortsetzen“, erklärt BfB-Stadtverordnete Ruth Wohland abschließend. red

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